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Der Eltmanner Express ist nicht aufzuhalten!

14.11.2017

" Derby in der Volleyball-Bundesliga " Merten Krüger zieht Hammelburg den Zahn


Eltmann: Er hebelte und hobelte, er spielte perfekt zu und blockte, was das Zeug hielt; er griff an und verteidigte, motivierte sein Team mit diesem unverkennbaren Lächeln und drückte so auch diesem Spiel den unverkennbaren Stempel auf: Merten Krüger sicherte sich nach dem Derby absolut verdient das Gold von Peter Maria Ludwig Weber, dem Marketingmann des exklusiven Mobilitätspartner der Oshino Volleys. Aldin Dzafic, der Zuspieler der TV/DJK Hammelburg, nahm Silber nach einem hochklassigen und sehenswerten Zweitliga-Volleyball-Spiel, das die Eltmanner mit 3:1 gewannen, mit nach Hause.

 

Krüger war Stellvertreter für Leistung des gesamten Oshino-Teams. Die Eltmanner hatten das Publikum mit rund 785 Anwesenden entzückt und konnten den Derby-Gegner aus der Weinstadt Hammelburg recht deutlich, aber auch ein wenig überraschend klar mit 3:1 schlagen. "Fast so viele Zuschauer wie in Erstligazeiten, ein toller Start mit dem Sänger und ein spannendes Spiel." Folgerte Jutta Werner, die Frau des Eltmanner Managers Rolf Werner, entzückt.

 

"Das war heute extrem gute Teamarbeit...", bestätigte Milan Maric; eine Auszeichnung, die der Eltmanner Trainer nicht oft ausspricht, den O-Ton des Eltmanner Managers..."... wir haben wirklich überragend gespielt. Die stärksten Angreifer der Hammelburger sind fast alle durchgängig neutralisiert worden."

 

Zwar hatten die Hammelburger mit ihrem Ex-Rüsselsheimer Erstliga-Star Peter Wolf sehr starke Phasen. Doch Eltmann kann derzeit auch konzentrierten Gegnern den Zahn ziehen. Gegen die harten und platzieren Angriffe der Hammelburger konnte der Eltmanner Block immer besser auftreten. Die Abwehr stand sehr gut und holte überraschend manchen Ball ins Spiel zurück. Hammelburgs Trainer Karl Kalden, der für den kurzfristig zurückgetretenen Tado Karlovic den Posten am Spielfeldrand übernahm, setzte beim Rückstand von 10:15 im dritten Satz Felix Bendikowski gemeinsam mit Peter Wolf ein. Aber auch der wurde vom Block mehr und mehr "gepflückt", seine Punkteausbeute war überschaubar.

 

Im ersten Satz waren die Eltmann die allermeiste Zeit mehr als eine Nasenlänge voraus, lagen mit 22:19 vorne. Doch Hammelburg zog kurz an und schon stand es 23:25. Die Zuschauer erleben durchgängig folgendes: Harte, gezielte Aufgaben der Hammelburger wurden weich hereingesaugt und fast alle butterzart zu Merten Krüger weiter transportiert. Sebastian Richter: "Die meisten Bälle landeten exakt dort, wo sie von Merten Krüger erwartet werden. Da war wirklich nicht viel Ausschuss dabei. Und damit kann der dann arbeiten", verwies er auf die Stärke des Zuspielers.

 

Nun ging es streng abwärts mit dem Derby-Gegner. Mit den aufeinander folgenden Satzgewinnen von 25:18, 25:19 und 25:17 revanchierten sich die Wallburger für die Heimniederlage der vorhergehenden Saison.

 

"Ich habe zum richtigen Zeitpunkt Johnny Engel gebracht, der dem Spiel mit einem fehlerfreien Auftritt perfekte Impulse geben konnte. Mit Tobias Werners Einsatz im vierten Satz haben wir unserem Gegner eine weitere, andere, sichere Annahme-Position anbieten können. Klar war, dass auch Hansi Nürnberger am Schluss des letzten Satzes den Druck auf Hammelburg durch Flatteraufgaben und gezielte Angriffsschläge weiter erhöhen würde. Der Kader steht und wir können auf den Positionen gut wechseln", zeigte sich Maric rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

 

VC Eltmann - Hammelburg 3:1 (23:25, 25:18, 25:19, 25:17)

 

Eltmann: Richter, Kellermann, Krüger, Schippmann, Späth, Peta, Kolbe (Libero). Eingewechselt: Engel, Nürnberger, Werner.

 

Hammelburg: Rauber, Schulte, Dzafic, Damjanovic, Benner, P.Wolf, Spachmann (Libero). Eingewechselt: Becker, Schottdorf, G. Wolf, Bendikowski.

 

Schiedsrichter: Heichel (Marktredwitz), Beregszaszy (Weiding).

Zuschauer: 785.

 

MVP: Merten Krüger - Aldin Dzafic.

Photos & Bericht by Frank Heumann

Von: PM/FH