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FHWS und TH Nürnberg werden für ein gemeinsames industrielles Forschungsprojekt nominiert

06.12.2017

Untersucht werden unbekannte dynamische Vorgänge in den Gleichstrom-Zwischenkreisen batterieelektrischer Antriebsstränge


Das Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) der Hochschule Würzburg-Schweinfurt in Bad Neustadt a.d. Saale und das Institut für leistungselektronische Systeme (ELSYS) der technischen Hochschule Nürnberg haben gemeinsam die Projektausschreibung „Dynamische Abhängigkeiten im DC Zwischenkreis“ im Wettbewerb gegen andere Universitäten gewonnen.

 

Das Projekt wurde von der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) e.V. innerhalb des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, kurz VDMA, einer der größten Industrieverbände Europas, zur gemeinschaftlichen, vorwettbewerblichen Forschung, ausgeschrieben. Es dient der Untersuchung noch unbekannter dynamischer Vorgänge in den Gleichstrom-Zwischenkreisen batterieelektrischer Antriebsstränge sowohl in Automobil-, als auch in Bahnanwendungen. Die Projektleitung übernimmt hierbei die Firma hofer eds GmbH, Würzburg. Weitere direkt beteiligte Firmen sind u.a. Valeo-Siemens, MTU Friedrichshafen, BMW, Schaeffler sowie ZF-Friedrichshafen. Es steht weiteren Industriepartnern offen. Das Projekt startete am 1. Oktober 2017 und hat ein Volumen von ca. 250.000 Euro bei einer Gesamtlaufzeit von eineinhalb Jahren.

 

Die beiden Hochschulen arbeiten gemeinsam mit den Hochschulen in Aschaffenburg und Coburg seit mehr als fünf Jahren bereits im „Wissenschaftlichen Kolloquium Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“, kurz WiKE³, eng zusammen. Hier treffen sich etwa zehn Professoren und zwanzig Doktoranden regelmäßig zum wissenschaftlichen Austausch. Es hat sich mit der Nominierung gezeigt, dass eine fachlich basierte Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen deren industrielle Kooperationsfähigkeit deutlich verbessern kann.

Erfassung dynamischer Stromänderungen im TTZ-Prüflabor (Foto FHWS)

Von: SIGGI/KK