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Girls’ Day: Alltag einer Politikerin

29.04.2017

Rosenthal und Linsenbreder geben Einblick in ihre tägliche Arbeit


Bürgeranliegen bearbeiten, Diskussionen führen, Anträge stellen, Pressetermine wahrnehmen – der Alltag einer Politikerin ist vieles, aber sicher nicht langweilig. Acht Schülerinnen zwischen zwölf und vierzehn Jahren trafen sich am Girls’ Day mit dem Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal und der Bundestagskandidatin Eva-Maria Linsenbreder, um sich über das Berufsfeld der Politikerin zu informieren. Wie arbeitet ein Politiker? Wann beginnt der Arbeitstag? Wie schaut ein üblicher Tagesablauf aus? Das waren die Fragen, die die Schülerinnen unter anderem interessierten.

 

Nach einer Diskussionsrunde über Frauen in der Politik gab es für die Teilnehmerinnen einen Praxis-Workshop zum Thema „Politik in den Medien. Twittern, Schreiben, Posten.“ Als Journalisten vom Lokalsender TV-Touring vorbeikamen, erlebten die Schülerinnen hautnah, was es bedeutet, in der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen zu müssen.

 

Das Angebot des Abgeordnetenbüros im Rahmen des Girls’ Day fand dieses Jahr zum ersten Mal statt. „Es ist schön, dass unser Angebot so gut angenommen wurde“, freute sich Georg Rosenthal nach der Veranstaltung. „Denn es ist wichtig, dass die Mädchen sich frühzeitig darüber informieren, welche Berufsfelder sie interessieren und dass sie heute schon lernen, sich durchzusetzen. Gerade in der Politik sind Frauen überaus wichtig, da sie andere inhaltliche Schwerpunkte setzen und anders verhandeln als ihre männlichen Kollegen. Und das ist auch für unsere Gesellschaft wichtig.“

 

Eva-Maria Linsenbreder betonte: „Frauen müssen die gleichen Chancen haben wie Männer. Das ist ein Kernanliegen der SPD und auch mir persönlich sehr wichtig. Der Girls’ Day bietet Mädchen eine wunderbare Gelegenheit, Männerberufe für sich zu entdecken.“

 

Zum Mittagsimbiss kam auch die Würzburger Stadträtin Jutta Henzler dazu, um von ihrem Werdegang zu berichten.

 

Mädchen und Jungen ab der 5. Klasse können am Girls’ Day in Berufe und Studienfächer reinschnuppern, die für ihr Geschlecht als eher untypisch gelten. Insgesamt nehmen in Mainfranken rund 750 Mädchen und 290 Jungen teil.

Georg Rosenthal und Eva-Maria Linsenbreder im Gespräch mit Schülerinnen

Von: SIGGI/BD