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Hemmerich und Halbleib beim Straßenbauamt

31.07.2017

Reichenberger Verkehrsprobleme sollen angepackt werden


Verkehrsprobleme in Reichenberg und seinen Ortsteilen standen im Mittelpunkt eines Behördentermins, den Reichenbergs Bürgermeister Stefan Hemmerich und SPD-Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib bei Dr. Michael Fuchs, dem Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Würzburg, hatten.

 

Ein großes Anliegen ist die Verbesserung der Straßensituation in Reichenberg. Die Staatstraße 511 zwischen Reichenberg und Uengershausen ist sehr eng, was vor allem bei Begegnungsverkehr zwischen Autos und Bussen oder Lastwagen zu Problemen führt. Entlang der Straße wünscht sich der Markt Reichenberg zudem einen Radweg. Auch die Ortsdurchfahrt in Uengershausen, die keine Gehsteige hat und dadurch Gefahrenpotential für Fußgänger birgt, soll in die Überlegungen miteinbezogen werden.

 

Dr. Fuchs machte für das Straßenbauamt deutlich, dass eine Verbesserung eher mittelfristig erreichbar sei. Neben der Erstellung von Planungsgrundlagen sei auch die Finanzierung zu klären.

 

Für die Schaffung von Gehsteigen in Uengershausen empfahl Dr. Fuchs der Marktgemeinde eine erste Planung machen zu lassen. Das Straßenbauamt würde sich die Situation vor Ort anschauen und sich auch an den Planungskosten beteiligen.

 

„Der Freistaat will den Bau von Radwegen und stellt dafür auch Mittel zur Verfügung“, sagte Dr. Fuchs, als es um einen möglichen Radweg von Reichenberg nach Uengershausen ging. Bürgermeister Hemmerich erklärte, dass die Agenda-Gruppe bereits eine Art Vorplanung gemacht habe. Die Engstelle sei die Eisenbahnbrücke. Dr. Fuchs machte deutlich, dass man das bestehende Brückenbauwerk nicht breiter machen könne. In Frage käme nur ein Neubau durch eine sogenannte Einschubröhre. Die Kosten dafür übernähme üblicherweise die Bahn. Um in dieser Sache voran zu kommen, empfahl Dr. Fuchs das Gespräch mit der Bahn zu suchen. Als nächster Schritt wird ein gemeinsamer Ortstermin an der Straße stattfinden.

 

Die Fußgängersicherheit an der B 19 bei Klingholz, dort queren viele Fußgänger, die unter anderem an der dortigen Bushaltestelle aussteigen, macht Bürgermeister Hemmerich Sorgen. Dr. Fuchs erklärte, dass die Unfallkommission bereits vor Ort gewesen sei. Wenn man dort eine Querungshilfe schaffe, dann müsste an dieser Stelle Tempo 70 eingeführt werden. Um die Situation in diesem Bereich umfassend beurteilen und Alternativen prüfen zu können, empfahl Dr. Fuchs auch hier einen Ortstermin zu machen, an dem neben der Gemeinde und dem Straßenbauamt auch Vertreter der Polizei und des Landratsamtes teilnehmen.

 

Bezüglich der unfallträchtigen Straße zwischen Kist und Reichenberg konnte Dr. Fuchs mitteilen, dass noch heuer Maßnahmen an dieser Straße vorgenommen werden, die die Querneigung und die Griffigkeit der Straße verbessern.


Von: SIGGI/EG