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In den Ruhestand verabschiedet

12.01.2018

Siegbert Keßler „fährt“ nach 29 Dienstjahren als Amtsfahrer des Staatlichen Bauamts Schweinfurt in den Ruhestand.


Schweinfurt. Wohl kaum jemand kennt sich auf Bayerns Straßen besser aus als Siegbert Keßler, Amtsfahrer des Staatlichen Bauamts Schweinfurt. Nun verabschiedet er sich nach insgesamt 38 Dienstjahren, davon 29 Jahre als Kraftfahrer und mehreren 1000 gefahrenen Kilometern in den wohlverdienten Ruhestand. Eine kleine Feierstunde gab Anlass, um die letzten 38 Jahre Revue passieren zu lassen: 1979 begann der gelernte Maler und Verputzer seine Arbeit im Finanzbauamt Bad Kissingen. Ab 1988 trat er die Stelle des Kraftfahrers für die Finanzbaubehörde an und fuhr ab 1997 für das Staatliche Hochbauamt Bad Kissingen. Nach der Zusammenlegung des Staatlichen Hochbauamts und des Straßenbauamts Schweinfurt im Rahmen der Verwaltungsreform 2006 wurde Siegbert Keßler Amtsfahrer des Staatlichen Bauamts Schweinfurt. Damit arbeitete der gebürtige Garitzer fast 30 Jahre als Fahrer im öffentlichen Dienst.

 

Ein Mann für alle Fahrten

Für die Kollegen machte sich Siegbert Keßler über die Jahre nicht nur wegen seiner Loyalität, Zuverlässigkeit und Sicherheit beim Fahren unentbehrlich. Sei es auf langen Fahrten zu Terminen in der Landeshauptstadt, unterwegs auf der Hochrhönstraße bei starkem Schneetreiben oder auf dem Weg zu Baubegehungen, häufig verwandelte sich sein Dienstfahrzeug in ein mobiles Büro. Manfred Rott, Abteilungsleiter im Bereich Straßenbau blickt zurück: „Sie waren nicht nur Fahrer, sondern Telefondienst und Organisator bei vielen Gelegenheiten. Unsere angeregten und interessanten Gespräche während längeren Fahrten werde ich sicher nicht vergessen.“ Holger Bothe, Leiter des Staatlichen Bauamts Schweinfurt, bedankte sich zum Abschluss im Namen aller Schweinfurter Kollegen für die gute Zusammenarbeit und überreichte Siegbert Keßler die Ehrenurkunde des Freistaats Bayern.

Behördenleiter Holger Bothe (l.) übergibt Siegbert Keßler (r.) die Ehrenurkunde

Von: SIGGI/NL