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Kunsthalle zeigt Bilder von Herbert Mehler und Andreas Schmidt

14.02.2011

Schweinfurt - Die Kunstsammlung der Stadt Schweinfurt steht unter dem Titel „Diskurse“ und will dem Betrachter die Gelegenheit geben, zwischen mit den unterschiedlichen Kunstäußerungen des 20. und 21. Jahrhunderts beziehungsweise von figürlicher und abstrahierender Betrachtung Vergleiche zu vermitteln. Diese Thematik bestimmt zu Anfang des Jahres 2011 das Wechselausstellungsprogramm mit dem Bildhauer Herbert Mehler und dem in Schweinfurt geborenen und in London lebenden Fotografen Andreas Schmidt. Die kühlen rostfarbenen minimalistischen Formen des Bildhauers korrespondieren in der großen Halle und im Kunstsalong mit großformatigen architekturbezogenen Arbeiten des Fotografen an den hohen Hängeflächen.


Der im unterfränkischen Riedenheim lebende Maler und Bildhauer Herbert Mehler (geb. 1949 in Steinau/Fulda) studierte von 1972 bis 1976 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Günter Dollhopf. 2000 begründete er mit seiner Frau, der Malerin Sonja Edle von Hoeßle, das „riedenheim project“. 2007 erhielt er den renommierten Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten sowie den Kulturpreis der Stadt Würzburg. 2008 gewann er den 1. Preis „Skulpturen im Park 2008“ der Stadt Mörfelden-Walldorf. Bereits frühere Werkphasen von Mehler waren stark von minimalistischen Ansätzen und einfachen geometrischen Formen geprägt. In den Objekten der Serie „kavex“ aus Corten-Stahl diskutiert er ausschließlich konkave und konvexe Formen.

„Andreas Schmidts Bilder erzählen nachdrücklich, was Geld leisten kann. Doch die Bilder sagen ebenso deutlich, was Geld nicht vermag – einen Ort mit Seele zu füllen.“ hat die F.A.Z. über die Fotoserie des Künstlers „The City“ geschrieben, die 2009 als Buch bei dem renommierten Kunstbuchverlag Hajte Cantz erschienen ist. Auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die „The City“ fängt Andreas Schmidt (geb. 1967 in Schweinfurt) in seiner Wahlheimat hellsichtige Bilder ein. Wie in seinem Band „Las Vegas“, über eine andere glitzernde Fassadenwelt, dokumentiert er auch hier den verführerischen Glanz der Paläste, verliert dabei aber nie deren menschenverachtende Maßlosigkeit aus dem Blick. Der Künstler mit fränkischen Wurzeln hat an der renommierten Nottingham Trent University/GB studiert und kann bereits auf zahlreiche Publikationen verweisen.

In Kooperation mit dem Skulpturenpark Heidelberg e.V. und der Kunsthalle Erfurt (2012) holt der Kunstverein Schweinfurt e.V. die Ausstellung vom 25. Februar bis 22. Mai in die Große Halle der Kunsthalle Schweinfurt.

Öffnungszeiten:
Täglich: 10.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag 10.00 – 21.00 Uhr
Montags geschlossen
Jeder 1. Sonntag im Monat freier Eintritt.
Führungen unter Tel. + 49 (0)9721-51 215 MuSe

Parkplätze finden sich bei Galeria Kaufhof, Jägersbrunnen 11, ECE-Center, Gunnar-Wester-Straße 10, (beide nur bis 20 Uhr geöffnet) und auf dem Messeparkplatz zwischen Kunsthalle und Theater der Stadt.

Mehr unter www.kunsthalle-schweinfurt.de


Von: Michael Horling