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Neues von den Mighty Dogs

15.09.2018

Zurück zu den Wurzeln; Das Eishockeyfieber lodert


Seine Erfolgsgeschichte begann 2000 beim ERV Schweinfurt. Da machte der Rückkehrer seine ersten Eishockeyspiele bei den Senioren. Zur Saison 2004/2005 wechselte der damals 19-Jährige dann zu den Bietigheim Steelers in die DEL 2. Ausgestattet war er dort mit einer Förderlizenz bei den Hamburg Freezers und kam dort insgesamt sechs Mal zum Einsatz.

 

Er spielte insgesamt sieben Mal in der DEL (Deutsche-Eishockey-Liga) für die Hamburg Freezers und Hannover Scorpions, 184 Spiele machte er in der zweithöchsten Spielklasse im deutschen Eishockey beim EHC München, Hannover Indians, Bietigheim Steelers und auch den Moskitos Essen. Danach verschlug es den heute 33-jährigen in die Oberliga, wo er allein sieben Jahre für die Selber Wölfe auf dem Eis stand – unter anderem auch längere Jahre als Kapitän. Bei den Wölfen aus Selb lief „Schade“ sage und schreibe 255 Spiele in der Hauptrunde und 47 Mal in den Play-Offs auf.

 

Einige ahnten es, viele hofften darauf:

Christopher Schadewaldt is back!

Nach erfolgreichen sieben Jahren wechselte der gebürtige Wernecker nach Niederbayern zum EV Landshut. Dort lief Christopher insgesamt 46-Mal als Assistenenkapitän und Kapitän für die Landshuter auf und konnte sieben Tore selbst erzielen, sowie 25 Tor vorbereiten. Insgesamt kommt Christopher Schadewaldt auf 84 Tore und 356 Torvorlagen – beeindruckend! Damit zählte er die letzten 8 Jahre immer zu den Punktbesten Verteidigern der Liga. Im Übrigen kann „Schade“ auch eine Goldmedaille vorweisen: mit der U20 Deutschland holte er diese im Jahr 2003/2004.

 

Vorstandsvorsitzender Sergei Chevalier zur Verpflichtung von Christopher Schadewaldt: „Wir sind sehr stolz darauf, dass Christopher wieder bei den Mighty Dogs spielen wird. Er hat eine beachtliche Karriere hinter sich, die ja bekanntlich in Schweinfurt begann. Nach vielen erfolgreichen Jahren in den Top-Ligen Deutschlands (DEL, DEL II oder Oberliga) fand er den Weg zurück zum ERV Schweinfurt. Das macht uns als Verein und natürlich vor allem die Fans sehr glücklich. Christopher wird uns dabei helfen, dass gesteckte Saisonziel zu erreichen und gibt dem Team dadurch zusätzliche Impulse!“ Christopher Schadewaldt ist also zurück in seinem Wohnzimmer, wo alles begann. Ob Christopher am Wochenende für die Mighty Dogs auflaufen kann, im Übrigen mit der Nummer #84, entscheidet sich kurzfristig. Willkommen zurück bei deinem Verein, „Schade“! Wir wünschen dir eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison!

 

Das Eishockeyfieber lodert

Der lang erhoffte Rückkehrer hat endlich unterschrieben und die ersten Eiseinheiten wurden absolviert, nun geht es ans Testen und Einspielen für die heiß ersehnte Bayernligasaison. Los geht es gegen einen Oberligisten, dem Höchstadter EC.

 

Die Alligators testeten bereits Anfang September während eines Trainingslagers in Südtirol erfolgreich gegen die Fassa Falcons (4:3 n.P.) und den HC Gröden (3:2). Trotz der beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen die Zeller Eisbären (4:7) und gegen den tschechischen Drittligisten HC Klatovvy (7:4) war der neue Höchstadter Trainer Martin Ekrt, der vor einigen Jahren selbst in Höchstadt als Stürmer auf dem Eis stand, zufrieden mit seiner Mannschaft. Nach einer intensiven Trainingswoche sah er vor allem Handlungsbedarf in der Verteidigung. Am Freitag, den 14.09.2018, konnten die Mighty Dogs  zeigen, ob sie diese Schwachstelle ebenfalls ausnutzen konnten. Außerdem wollten die Schweinfurter Defensive und das neu gebildete Goalie-Duo den Alligators das Toreschießen schwer machen.

 

Am Sonntag, den 16.09.2018, fahren die Mighty Dogs zum ewigen Rivalen nach Haßfurt. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Ihr erstes Vorbereitungsspiel gegen die Kissinger Wölfe, das auch die Mighty Dogs interessiert verfolgten, gewannen die Hawks nach Penaltyschießen mit 4:3. Nachdem Jan Trübenekr zweimal ausgeglichen hatte, schoss David Franek in doppelter Überzahl die Hawks in Führung. Doch kurz vor Spielende sorgte Anton Seewald erneut für den Ausgleich. Nachdem die Kissinger Wölfe allesamt in Penaltyschießen an Timo Jung scheiterten, erzielte Jan Trübenekr den Siegtreffer für die Haßfurt Hawks.

 

Zum Vorbereitungsspiel gegen die Haßfurt Hawks bieten die Supporters Schweinfurt einen Bus an. Anmeldungen sind über deren Forum und Facebookseite oder auch unter der 0151 51116397 möglich.

 

Für einen Gänsehaut-Moment wird wohl die Rückkehr von Petr Krepelka sorgen. Der Haßfurter Stürmer hatte sich zu Beginn der vergangenen Saison beim Spiel in Freising schwer verletzt. Vor dem Derby wird er mit seiner Mannschaft einlaufen, bevor er dann hinter der Bande Platznehmen wird.

 

Nächsten Spiele der Mighty Dogs:

 

  • Freitag, den 14.09.2018, um 20 Uhr: Mighty Dogs – Höchstadter EC
  • Sonntag, den 16.09.2018, um 18:30 Uhr: ESC Haßfurt – Mighty Dogs
  • Freitag, den 21.09.2018, um 20 Uhr: Mighty Dogs – EV Weiden
  • Sonntag, den 23.09.2018, um 18:30 Uhr: ERSC Amberg – Mighty Dogs


Von: S. Thomas/M. Kretschmar