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Elf Jahre Hafensommer Würzburg: Neues und Bewährtes

13.07.2017

Das Programm des diesjährigen Musikfestivals Hafensommer Würzburg wurde anlässlich einer Pressekonferenz auf dem „boot“, Alter Hafen Würzburg, präsentiert.


Würzburg: Zum ersten Mal in seiner nun elfjährigen Geschichte entstammt es der Kooperation eines erfahrenen Teams. Muchtar Al Ghusain, Kulturreferent der Stadt Würzburg, ist von der neuen Lösung angetan: "Ich weiß das Festival bei Lutz Engelhardt und Basti Hofmann in den besten Händen. Die beiden sind zwei international erfahrene Experten und überzeugen durch ihre Programme beim Kulturzelt (Kassel), Kulturarena (Jena) und Masala-Festival (Hannover)." Und er freut sich auch, dass Ralf Duggen und Antje Molz aus Würzburg ganz viel regionale Kompetenz einbringen.

 

Die vier Programmgestalter haben die auftretenden Künstler/innen angeheuert und den Kurs bestimmt, der - wie jedes Jahr - einen weiten Bogen schlägt. Denn auch 2017 kommen die künstlerischen Gäste aus aller Welt - von der Sahara bis Schweden, von Kuba bis Tunesien, von Würzburg und aus der Region. "Mit der stilistischen Ausrichtung der Konzerte greift das Programmteam auf, was über die letzten zehn Jahre entwickelt worden ist", schildert Sybille Linke, die Leiterin des Fachbereichs Kultur. Lutz Engelhardt vom Programmteam fügt hinzu: "Das ganze Team sieht Weltmusik weiterhin als zentral und wichtig für das Festival. Und wir sind uns einig, dass auch Fans von Jazz oder Crossover-Projekten zuverlässig bedient werden sollen."

 

Dieser Ansatz hat zur Idee der Themenabende, eine weitere Neuerung dieses Jahr, geführt. Es wird drei davon geben: Migration Blues (28.7.), Maghreb Klänge (4.8.) und Kubanische Nacht (6.8.). Diese Überschriften verbinden die musikalische Tendenz der Gruppen. Hier darf das Publikum auf exquisite Musik und faszinierende Künstler*innen gespannt sein.

 

Christian Schuchardt, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, bekräftigt das Engagement der Stadt: "Für die Europa-Stadt Würzburg ist es wichtig, gerade auch im Bereich Musik, Kunst und Kultur eine weltoffene Haltung zu zeigen und eine internationale Atmosphäre zu schaffen."

 

Noch mehr und andere Entdeckungsmöglichkeiten bietet die neu kreierte Hafentour. Hier sind die Anrainer des Kulturquartiers Alter Hafen in das Hafensommer-Programm mit eingebunden. So ensteht eine abwechslungsreiche Exkursion zu den vielen Orten im Kulturquartier. Überall gibt es was zu sehen, zu hören und zu genießen: Musik und Tanz, Kunst und Kabarett, Videoinstallationen und und und. Das Konzept der Hafentour fügt der Idee des "Entdeckerfestivals" neue Aspekte dazu, was auch Klaus Dossler vom Freundeskreis Hafensommer freut: "Der Ausflug in die Nachbarschaft ist eine gute Möglichkeit, das ganze Quartier noch besser in der Öffentlichkeit zu präsentieren und bietet Chancen, die Szenerie zu beleben", meint er zu diesem neuen Format.

 

Dass mit der Sparda-Bank Classic Night das Festival eröffnet wird, ist schon gute Tradition, die sich dieses Jahr übrigens zum zehnten Male jährt. Da passt es gut, dass sich auch hier konzeptionell etwas getan hat: Mit "Philharmonisches Orchester Würzburg meets Carolin No." gehen auch die Musiker/innen unter der Leitung von Generaldirektor Enrico Calesso eine neue Kooperation ein.

 

Wie erstmals bereits 2016, gibt es auch dieses Jahr wieder den "Jungen Hafen by Sparda". Das neue Format für junge Leute am Alten Hafen wird ebenfalls von der Sparda-Bank gesponsert und unterstützt das Ziel, das Festival für Würzburger Kinder und Jugendliche aktiv erlebbar zu machen.

 

Die Festivalleitung sowie das Programm- und Produktionsteam eint das gemeinsame Ziel, den Hafensommer Würzburg 2017 auch das elfte Mal zu einem ganz besonderen Festival an einem ganz speziellen Ort zu machen. Für die Menschen, die Stadt und die Künstler/innen. Auf ein Neues!

v.links: Sybille Linke, Basti Hofmann, Ralf Duggen , Lutz Engelhardt, Antje Molz , Muchtar Al Ghusain

Von: PM/TP