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Mainfranken Theater Würzburg: Lot Vekemans Gegenwartsdrama Gift. Eine Ehegeschichte

09.10.2017

Das Weiterleben nach dem Verlust


Würzburg:  Mit dem Zwei-Personen-Drama GIFT. EINE EHEGESCHICHTE bringt das Mainfranken Theater ein Stück über Trauer, Erinnerung und die Verarbeitung auf die Bühne der Kammer. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die erst ein Kind verloren haben, dann einander und dann sich selbst. Ein Mann und eine Frau treffen sich auf dem Friedhof, auf dem sie vor zehn Jahren ihr Kind beerdigt haben. Nun muss das Grab umgebettet werden, da im Boden des Friedhofs Gift gefunden wurde. Die Wiederbegegnung der beiden steht unter düsteren Vorzeichen. Unausgesprochene Vorwürfe, Schmerz über den gemeinsamen Verlust und die darauffolgende Trennung wiegen schwer.

 

Mit dem 2009 am Nationaltheater in Gent uraufgeführten Stück gelingt der niederländischen Autorin Lot Vekemans eine ungewöhnlich direkte und berührende Auseinandersetzung mit den Themen Tod, Trauer und Neuanfang. Im Jahr 2010 erhielt sie den renommierten "Taalunie Toneelschrijfprijs", der in den Niederlanden jedes Jahr für das beste Stück der Spielzeit vergeben wird. Nach Judas ist Gift das zweite zeitgenössische Drama von Lot Vekemans, das im Mainfranken Theater zur Aufführung gebracht wird. Inszeniert wird es von Inga Lizengevic, die bereits in der vergangenen Spielzeit für Muttersprache Mameloschn verantwortlich zeichnete.

 

SCHAUSPIEL
GIFT. EINE EHEGESCHICHTE            
von Lot Vekemans
Premiere Fr., 13.10.2017 | 20:00 Uhr | Kammer


Von: PM/BGR