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Erntebilanz 2017 in Franken

12.10.2017

Franken ist in diesem Jahr einer der Gewinner unter den deutschen, wenn nicht sogar europäischen Anbaugebieten


(Würzburg). Vier Wochen nach der offiziellen Eröffnung der fränkischen Weinlese im Stettener Stein durch Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Staatsminister Helmut Brunner ist es Zeit Bilanz zu ziehen. In der Weinoase Huppmann (Würzburg – Heidingsfeld) präsentieren Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbands e.V. und Dr. Hermann Kolesch, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Zahlen, Daten und Fakten.

 

„Einer der frühesten und schnellsten Herbste ist zu Ende. Die Witterungsbedingungen mit immer wieder auftretenden Regenfällen sorgten für eine konzentrierte Lese der Trauben, Sorgfalt mit dem Lesegut war angesagt“, bilanziert Präsident Steinmann die vergangenen Wochen, „Franken ist in diesem Jahr einer der Gewinner unter den deutschen, wenn nicht sogar europäischen Anbaugebieten.“

 

Hermann Mengler, Leiter der Kellereifachberatung beim Bezirk Unterfranken, belegt mit ersten Beispielen aus fränkischen Kellern die spielerische Leichtigkeit und den animierenden Trinkfluss des Jahrgangs 2017. Die 2017er Weine sind so die ideale Ergänzung zu den langlebigen Weinen aus 2016 und zum eher schwergewichtigen Jahrgang 2015. Die Experten stimmen überein, dass sich der Markt und die Freunde des Frankenweins auf einen guten Jahrgang 2017 aus Franken freuen dürfen.

 

Die aktuell bestockte Rebfläche Frankens beläuft sich auf 6.024 ha (Stand 31.07.2017). Mitte Oktober gehen die Experten von einer Weinernte in Höhe von durchschnittlich ca. 81 hl/ha (insgesamt ca. 487.000 hl) aus. Bei einem durchschnittlichen Mostgewicht von 84 °Oe sind ca. 45-60% der geernteten Menge prädikatsweingeeignet. Das endgültige Ergebnis steht nach Eingang und Auswertung der Weinerzeugungsmeldung fest.

Im Bild v.l. Verena Huppmann-Baumann, Andreas Baumann, Weinbaupräsident Artur Steinmann, Weinkönigin Silena Werner, Hermann Mengler (Bezirk Unterfranken und Dr. Hermann Kolesch, Präsident der LWG. Foto: Rudi Merkl

Von: SIGGI/MK