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FHWS ist Gründungsmitglied der Belt and Road International Medical Education Alliance (BRIMEA)

15.06.2018

Der Hochschule eröffnen sich neue Chancen u.a. in Medizintechnik, sozialer Arbeit und der Medizininformatik


Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) beteiligt sich als Gründungsmitglied an der internationalen, von der Volksrepublik China gestarteten „Belt and Road International Medical Education Alliance“ (BRIMEA). An der Gründungsveranstaltung Ende Mai an der China Medical University in Shenyang, China nahmen mehr als 150 in- und ausländische Hochschulvertreter, Experten und Wissenschaftler aus fünfzehn Ländern und 49 Bildungseinrichtungen teil.

Inspiriert vom Geist der 6400 Kilometer langen historischen „Seidenstraße“, die Ostasien auf dem Landweg über Zentralasien mit dem Mittelmeerraum verband, und der neuen Vision, China über die schnellwachsenden südostasiatischen Staaten auf dem Seeweg mit Europa und dem amerikanischen Kontinent zu verbinden, ist das Ziel der Allianz der Aufbau von internationalen und interdisziplinären Kooperationen in Lehre und Forschung zur Verbesserung der globalen Gesundheit.

 

Geographisch erstreckt sich die internationale Allianz bisher von China über die Philippinen, Malaysia, Thailand, Kirgistan, Pakistan, Aserbaidschan, Türkei, Ukraine, Rumänien, Estland, Deutschland bis hin nach Kanada, USA und Mexiko.

 

In der Eröffnungszeremonie wurden drei Dokumente von den Gründungsmitgliedern unterzeichnet: die BRIMEA-Charta, der „Shenyang-Consensus“ und das „Memorandum of Understanding on Exchange and Collaboration“. Die FHWS wurde im Auftrag des Präsidenten, Professor Dr. Robert Grebner, durch Professor Dr. Walter Kullmann, Leiter des Instituts für Medizintechnik Schweinfurt und Betreuer der Modulgruppen Medizintechnik, vertreten.

Die Menschen in den Mitgliedsstaaten der weltweiten BRIMEA-Allianz leben in verschiedenen Kulturen sowie in unterschiedlichen ökonomischen und ökologischen Systemen. Als gemeinsames Ziel verfolgen alle Partner das Erreichen eines hohen Standards in der Gesundheit. Die Schwerpunkte des „Shenyang Konsens“ bilden daher die Förderung von Harmonie und das Erreichen eines hohen globalen Lebensstandards, das unbedingte Befürworten einer breiten Bildung als Basis für zukünftige Talente, das Beharren auf lebenssichernden und höchsten ethischen Standards und Normen in allen Bereichen der Medizin und im Gesundheitswesen sowie der kulturelle Austausch und die internationale Kooperation zur Erzielung von Win-Win-Situationen.

 

„BRIMEA – Belt and Road International Medical Education Alliance“ ist eine Non-Profit-Organisation mit Partnern aus internationalen Einrichtungen der Lehre und Forschung auf dem weiten Gebiet des Gesundheitswesens. Die Allianz gründet sich auf Freiwilligkeit, Gleichheit und Entwicklung einer langfristigen, gegenseitigen Unterstützung und zum Aufbau von kooperativen Beziehungen zwischen den Partnerinstitutionen und Partnerländern. Der Austausch von Studierenden, Mitarbeitern, die Bereitstellung von technischen Ressourcen, interdisziplinärem Wissen und internationalen Erfahrungen zur Verbesserung und zum Ausbau der globalen Gesundheit in Lehre und Forschung stehen im Mittelpunkt aller Bemühungen.

 

Für die FHWS eröffnen sich neue Chancen und Möglichkeiten der internationalen Kooperation in Lehre und Forschung in den Bereichen Medizintechnik, Gesundheitsmanagement, soziale Arbeit, Krankenpflege, Altenpflege, Musiktherapie, Medizininformatik bis hin zur Entwicklung von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen.


Von: S.Thomas/K.Klein