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Fit für Studium und Beruf in der Gesundheitsregion

06.12.2017

FOSBOS Bad Neustadt bietet ab Schuljahr 2018/19 überregionalen Ausbildungszweig Gesundheit an / Zahlreiche Partner für Praktika und potentielle Arbeitgeber in der Gesundheitsregion / Optimale Chancen für junge Leute / Praxis spielt wesentliche Rolle auf dem Weg zum Fachabitur/Abitur


In den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen arbeitet ein Fünftel der Beschäftigten im Gesundheitswesen. Die Gesundheitsregion im Bäderland Bayerische Rhön bietet in mehr als 250 Unternehmen im Gesundheitssektor eine Fülle an Arbeitsplätzen. Grund genug für die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule (kurz FOSBOS) in Bad Neustadt, ihr Ausbildungsangebot um den Zweig Gesundheit zu ergänzen.

 

„Wir bieten jungen Menschen eine praxisorientierte, zeitgemäße Ausbildung auf wissenschaftlicher Grundlage“, erläutert Schulleiter Ralf Kaminski. Zahlreiche Kliniken, Praxen und Gesundheitseinrichtungen der Region stellen ideale Praktikumsplätze zur Verfügung. Allein in den fünf Kurbädern der beiden Landkreise gibt es rund 45 Kliniken und Sanatorien.

 

Einsatzbereiche für Schülerinnen und Schüler sind z.B. der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, die Kliniken Heiligenfeld in Bad Kissingen, das Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen, die Gesundheitsämter der beiden Landkreise, zahlreiche Labore u.v.m.

 

Der Bezug zur Lebenswirklichkeit in Form von Praktika ist das Alleinstellungsmerkmal der Fachoberschulen im bayerischen Schulsystem. In der 11. Klasse wechseln sich Praktikum und Unterricht im 14-tägigen Rhythmus ab. Die heimatnahen Praktikumsplätze werden von der FOSBOS vermittelt. So ist gesichert, dass junge Leute einen Bereich finden, der ihnen Spaß macht und ihnen eine Richtung für den beruflichen Lebensweg nach der Schule aufzeigt.

 

Die Profilfächer Gesundheitswissenschaften, Biologie, Chemie sowie Interaktion und Kommunikation bereiten die Schülerinnen und Schüler ebenso optimal auf Studium und Beruf vor wie die Erfahrungen aus der fachpraktischen Ausbildung. Die Schüler erhalten Wissen über Krankheitsprozesse, Verständnis für medizinische Vorgänge, Einblick in die Versorgungsstrukturen und die Zusammenhänge im Gesundheitssystem.

 

Die FOSBOS verleiht nach der 12. Jahrgangsstufe das Fachabitur bzw. nach der 13. Klasse das Abitur. Sie öffnet Türen für eine Berufsausbildung oder für ein Studium z.B. in den Bereichen Gesundheits- oder Pflegemanagement, Gesundheitswissenschaften, Pharmazie, Medizin u.v.m.

 

„Wir Arbeitgeber begrüßen den neuen Zweig und sichern unsere Unterstützung zu“, betont Jochen Bocklet, Geschäftsführer am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. „Wir freuen uns auf die Absolventinnen und Absolventen der FOSBOS, die beim Jobeinstieg bereits über qualifiziertes fachliches Wissen verfügen“, so der Geschäftsführer weiter.

 

„Die FOSBOS Bad Neustadt spricht mit dem neuen Ausbildungszweig Gesundheit auch junge Leute in den angrenzenden Landkreisen an“, ergänzt Jürgen Metz, Leiter der Stabsstelle Kreisentwicklung im Landkreis Bad Kissingen. Bad Neustadt liegt zentral und ist gut erreichbar, z.B. auch aus dem Raum Schweinfurt.

 

Die FOSBOS in Bad Neustadt betreut rund 440 junge Leute. „Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern eine familiäre Atmosphäre. Da ist es selbstverständlich, dass wir jeden unserer Schüler kennen, individuell betreuen und fördern“, betont Wolf-Dieter Möller als stellvertretender Schulleiter.

 

Das Kultusministerium hat bewusst die FOSBOS Bad Neustadt als Standort für den neuen Zweig gewählt, weil dieses Ausbildungsangebot genau in die Gesundheitsregion Bäderland Bayerische Rhön passt, erklärt Direktor Ralf Kaminski.

 

INFO: FOSBOS, Otto-Hahn-Str. 36, 97616 Bad Neustadt, Tel. 09771 7038, verwaltung@fosnes.de, www.fosbos.de

 

Checkliste Beratung/Anmeldung:

 

  • Junge Leute mit Mittlerer Reife oder abgeschlossener Berufsausbildung können sich ab Schuljahr 2018/19 fit für Studium und Beruf machen.
  • Die FOSBOS bietet bereits die Zweige Sozialwesen, Technik, Wirtschaft und Verwaltung an.
  • Ab sofort informiert die FOSBOS auch über das neue Ausbildungsangebot Gesundheit: Mo – Fr 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr / Di und Do: 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Vom 26. Februar bis 09. März 2018 läuft die Anmeldung in der Schule.
  • Der Ausbildungszweig Gesundheit an der FOSBOS ist kostenfrei.
  • Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule können BAFöG beantragen.

Hintergrund:

Die Gesundheitsbranche wächst ständig und bietet zunehmend anspruchsvolle berufliche Perspektiven. Gründe hierfür sind vor allem die Überalterung unserer Gesellschaft sowie die hohen Anforderungen in der modernen Arbeits- und Lebenswelt, verbunden mit steigenden Umweltbelastungen. Die Herausforderung besteht nicht nur in der professionellen Versorgung der Patienten, sondern insbesondere auch in der Prävention. Dadurch eröffnen sich für Absolventinnen und Absolventen der FOSBOS mit Schwerpunkt Gesundheit vielfältige berufliche Chancen. Inzwischen gibt es an den Fachhochschulen und Universitäten eine Vielzahl neuer Studiengänge mit dem Schwerpunkt Gesundheit, auf die die Berufliche Oberschule zielgerichtet vorbereitet.

FOSBOS Gesundheit VIPS: Neu an der FOSBOS Bad Neustadt ist ab dem Schuljahr 2018/19 der Ausbildungszweig Gesundheit. Die Anmeldung ist vom 26. Februar bis 6. März möglich. Über das erweiterte Bildungsangebot für junge Leuten freuen sich (vordere Reihe von links) Landrat Thomas Habermann, Landkreis Rhön-Grabfeld, stellv. Landrat Alfred Schrenk, Landkreis Bad Kissingen, Schulleiter Ralf Kaminski, stellv. Schulleiter Wolf-Dieter Möller, OStRin Elke Borsutzky-Erhard. Hintere Reihe von links: Jochen Bocklet, Geschäftsführer Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt, Toni Hauck, Klinikmanager Heiligenfeld GmbH, Dr. Jörg Geier, Leiter Stabsstelle Kreisentwicklung Rhön-Grabfeld, Jürgen Metz, Leiter Stabsstelle Kreisentwicklung Landkreis Bad Kissingen sowie Tanja Meißner, Beratungslehrerin FOSBOS. Foto: Ilona Sauer---FOSBOS Gesundheit: Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule in Bad Neustadt bietet ab dem Schuljahr 2018/19 den neuen Ausbildungszweig Gesundheit an. Foto: Christian Dahl

Von: SIGGI/UR