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Unterfränkische Wirtschaftsjunioren bei der Bavarian Academy 2017

17.05.2017

Mit Weitblick die Zukunft Bayerns gestalten


München – Am vergangenen Wochenende trafen sich Vertreter der bayrischen Wirtschaftsjunioren (WJ) zur alljährlichen Bavarian Academy im niederbayerischen Rattiszell bei Straubing. Auch vier Teilnehmer aus Unterfranken besuchten dieses intensive Trainingswochenende, dessen Ziele es sind, junge Unternehmer und Führungskräfte aus ganz Bayern zu vernetzen und persönlich weiterzuentwickeln und somit langfristig die Regionen durch deren Engagement in Beruf und Ehrenamt zu stärken und voran zu bringen.

 

Die Bavarian Academy stand in diesem Jahr unter Leitung von Headtrainerin Marlen Wehner (WJ Würzburg) und dem Motto „Weitblick“, welches einerseits der herausragenden Naturkulisse der Waldwelt in Rattiszell gewidmet war (www.waldwelt.com) und andererseits auf die wirtschaftspolitische und gesellschaftliche Verantwortung der jungen Generation abzielte. Die Teilnehmerinnen, unter ihnen Bernadette Köth (WJ Bad Kissingen) und Katharina Welzenbach (WJ Main-Spessart), wurden in unterschiedlichen Trainingseinheiten in Teambuilding, Präsentieren und Problemlösungsvermögen geschult und dadurch auf die Verantwortungsübernahme in Beruf und Verband vorbereitet. Das Trainingswochenende wird komplett im Ehrenamt organisiert und durchgeführt. „Wenn alle zusammen anpacken und dann stolz auf das Geschaffte blicken können, kommt eine ganz besondere Atmosphäre auf: Der berühmte WJ-Spirit“ so Volker Hummel (WJ Schweinfurt), Mitglied im Organisationsteam der Akademie. „Das kann man nicht beschreiben, das muss man erleben!“

 

Im Zentrum der Trainingsinhalte standen die Prinzipien der WJ, welche auf bewährte Tugenden, nämlich Verantwortungsbewusstsein, Integrität und Ehrbarkeit setzen. Mit ihrem Engagement sollen der Standort Deutschland und im besonderen Bayern und die Regionen, weiterentwickelt sowie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden – und zwar mit Weitblick.

 

Einen besonders spannenden Impuls gab am Auftaktabend Norman Blevins, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro für Verbindungsstellen der Hanns-Seidel-Stiftung. Er referierte und diskutierte mit den Teilnehmern über die Entwicklungen der transatlantischen Beziehungen nach der Wahl des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten Donald Trump. Beim Blick auf die Erklärungsansätze, wie es zu Trumps Wahlsieg kommen konnte, fielen durchaus Parallelen zur aktuellen politischen Lage in Deutschland auf. Der Appell an die Zuhörer lautete, Verantwortung für die Zukunft übernehmen und der Jungen Wirtschaft eine Stimme geben. Die Themen Weitblick und Nachhaltigkeit wurde den Teilnehmern außerdem ganz praktisch in Form des Projektes Plant for the Planet (www.plant-for-the-planet.org) näher gebracht. Hervorgegangen aus einem Referat des damals 9-jährigen Felix Finkbeiner hat sich das Projekt inzwischen zur globalen Bewegung mit einem großen Ziel entwickelt: Auf der ganzen Welt Bäume pflanzen, um die Klimakrise zu bekämpfen. So haben die jungen Unternehmer und Führungskräfte direkt selbst Hand angelegt und 40 Bäume im Laufe des Tages gepflanzt. In Unterfranken widmen sich insbesondere die WJ Aschaffenburg erfolgreich diesem Projekt aber auch in Würzburg gab es in der Vergangenheit bereits eine Plant-for-the-Planet Akademie.

 

Im Sinne des internationalen Austauschs und des Kennenlernens des internationalen Dachverbandes Junior Chamber International (JCI) ist besonders die Teilnahme von Gästen aus Österreich und der Tschechischen Republik erfreulich. So konnte grenzübergreifend der Austausch und die Entwicklung junger Unternehmer und Führungskräfte vorangetrieben werden.

 

Eines ist sicher: Das Erlebte und die geknüpften Kontakte dieses intensiven Trainingswochenendes werden nicht nur den Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben, sondern sicher auch langfristig eine positive Entwicklung für Bayern und die Regionen mit sich bringen. Denn die Wirtschaftsjunioren sind die Wirtschaft, die mehr schafft.

 

Wissenswertes Wirtschaftsjunioren:

Die Wirtschaftsjunioren Unterfranken sind mit rund 690 Mitgliedern in den Kreisen Aschaffenburg, Bad Kissingen, Haßberge, Main-Spessart, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg bei den IHKn Aschaffenburg und Würzburg-Schweinfurt organisiert und gehören mit ihren zahlreichen und vielschichtigen Aktivitäten zu den aktivsten Regionalverbänden Bayerns.

 

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V., der mit über 10.000 Mitgliedern und einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz als "die Stimme der jungen Wirtschaft" gilt. Die jungen Unternehmer verantworten rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze in 214 Kreisen, 63 davon in Bayern. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Mitglied der Junior Chamber International (JCI) mit ihrem Dienstsitz bei den Vereinten Nationen in New York. JCI Verbände gibt es in mehr als 100 Nationen. Die bekanntesten der rund 800 ehrenamtlichen Projekte mit deutscher Beteiligung sind neben dem Know How Transfer zwischen Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen, die G20 Young Entrepreneur Alliance und verschiedene gemeinnützige Projekte wie "talk. EU", "1000 und Deine Chance", "WirtschaftsWissen im Wettbewerb" die für Chancengleichheit, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und Fachkräfteentwicklung eintreten.

v. l.: Volker Hummel (WJ Schweinfurt), Marlen Wehner (Regionalsprecherin WJ Unterfranken 2017), Katharina Welzenbach (WJ Main-Spessart) und Bernadette Köth (WJ Bad Kissingen) ___Weitblick

Von: SIGGI/CH