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Ermittlungen gegen Rauschgiftring – Erfolgreiche Durchsuchungsaktion – Neun Tatverdächtige in Untersuchungshaft

23.01.2018

STADT UND LKR. WÜRZBURG, LKR. MAIN-SPESSART, KITZINGEN, NÜDLINGEN, LKR. BAD KISSINGEN. Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft führten in der zweiten Januarwoche zur Sicherstellung einer größeren Menge an Rauschgift. Neun Tatverdächtige befinden sich seither auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg in Untersuchungshaft.

 

Bereits vor mehreren Monaten nahmen die Rauschgiftfahnder den Personenkreis in den Fokus. Nach Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden zwölf richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen in Würzburg, Kirchheim, Lohr a. Main, Erlenbach b. Marktheidenfeld, Kitzingen und Nüdlingen eingeholt sowie sieben Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und des Raubes erwirkt.

 

Die Wohnungsdurchsuchungen wurden in der zweiten Januarwoche mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Würzburg sowie der Kriminalpolizei Schweinfurt vollzogen. Hierbei wurden insgesamt 1,5 Kilogramm Cannabis, 170 Gramm Haschisch sowie 300 Gramm Amphetamin und geringe Mengen an Crystal, LSD, XTC und MDMA sichergestellt.

 

Im Zuge der Ermittlungen konnten zudem Hinweise erlangt werden, die zur Aufklärung des Raubdeliktes beitrugen, das sich im Dezember des vergangenen Jahres im Kreise der Tatverdächtigen abgespielt hatte. Auch hierzu wurden entsprechende Beweismittel aufgefunden und sichergestellt.

 

Die bereits erwirkten Haftbefehle wurden im Rahmen der Durchsuchungsaktion vollzogen und die Tatverdächtigen in Justizvollzugsanstalten überstellt. Zwei weitere Personen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Insgesamt wurden zu Abschluss des Ermittlungskomplexes neun Personen im Alter von 25 bis 48 Jahren in Justizvollzuganstalten gebracht.


Von: PM/MK/BR