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Polizeireport Schweinfurt Stadt

25.10.2017

Auf frischer Tat festgenommen - Mutmaßliche Pkw-Diebe in U-Haft

SCHWEINFURT. Zivilbeamte der Schweinfurter Polizei haben bereits in der Nacht zum Sonntag zwei mutmaßliche Pkw-Diebe festgenommen. Offenbar waren die Männer gerade dabei, einen hochwertigen Mercedes zu stehlen. Seit Montag befinden sich die Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

Gegen Mitternacht machten sich zwei Männer auf dem Gelände eines Autohändlers in der Helsinkistraße an dem hochwertigen Mercedes GLE Coupe im Wert von etwa 100.000 Euro zu schaffen. Zivilbeamte der Operativen Ergänzungsdienste Schweinfurt beobachteten dies und stellten unter anderem auch fest, dass die mutmaßlichen Pkw-Diebe bereits gestohlene Kennzeichen an dem Fahrzeug angebracht hatten.

Die Beamten fackelten nicht lange und nahmen die zwei Tatverdächtigen vorläufig fest. Es handelt sich um zwei armenische Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik. Sie wurden zur Dienststelle gebracht, wo in der Folge die Kriminalpolizei Schweinfurt die weiteren Ermittlungen übernahm.

Die Nacht zum Montag verbrachten die 30 und 38 Jahre alten Männer in einer Arrestzelle, bevor sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt wurden. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Nach der Eröffnung der Haftbefehle wurden die Tatverdächtigen in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die gemeinsamen Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wegen des dringenden Verdachts des versuchten schweren Bandendiebstahls dauern noch an. Ermittelt wird insbesondere im Hinblick auf weitere Komplizen oder Hintermänner.

 

Nach wiederholtem Ladendiebstahl - 65-Jährige zu Freiheitsstrafe verurteilt

SCHWEINFURT. Eine 65-Jährige ist am vergangenen Freitag bei einem Ladendiebstahl beobachtet worden. Nach ihrer vorläufigen Festnahme stellte sich heraus, dass sie offensichtlich noch für weitere Ladendiebstähle verantwortlich war. Bei der Hauptverhandlung am Dienstag verhängte der Richter eine Freiheitsstrafe.

Gegen 17:00 Uhr war die Beschuldigte von einem Zeugen dabei beobachtet worden, wie sie in einem Geschäft in der Stadtgalerie Gegenstände in ihre Handtasche steckte. Anschließend passierte sie die Kasse und verließ den Laden, ohne zu bezahlen. Nach ihrer vorläufigen Festnahme fanden Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt in der Tasche der Frau noch weitere Artikel, die anderen Verkaufsmärkten in der Stadtgalerie zuzuordnen waren.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen ordnete die Staatsanwaltschaft Schweinfurt eine Wohnungsdurchsuchung bei der Frau mit armenischer Abstammung an. In ihren Räumlichkeiten der Asylbewerberunterkunft fanden die Beamten daraufhin weiteres mutmaßliches Diebesgut, das wohl aus zurückgelegenen Diebstählen stammt.

Bereits am Dienstag fand am Amtsgericht Schweinfurt die Hauptverhandlung statt, in der die Angeklagte wegen Ladendiebstahls in fünf Fällen rechtskräftig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt wurde. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Zusätzlich muss die Verurteilte 40 Sozialstunden ableisten.


Von: PM/BS/CE/UH