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Polizeireport Würzburg Stadt u. Landkreis

19.12.2017

Puppe vor dem Erfrieren „gerettet“


Kriminalitätsgeschehen:

 

Pkw-Teile entwendet - ca. 800 Euro Beuteschaden

WÜRZBURG/LENGFELD. In der Zeit von Sonntagabend, 20:00 Uhr bis Montagvormittag, 11:30 Uhr hat sich ein unbekannter Täter an einem geparkten Pkw in der Heisenbergstraße zu schaffen gemacht. Die Person entwendete die Frontscheinwerferwaschanlage und die hinteren Parksensoren des schwarzen Mercedes eines 60-Jährigen. Der Beuteschaden wird auf ca. 800 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet unter der Tel. 0931/457-2230 um Zeugenhinweise.

 

Verkehrsgeschehen:

Auffahrunfall fordert einen Leichtverletzten - ca. 6.500 Euro Sachschaden

WÜRZBURG. Am Montag ereignete sich im Bereich des Greinbergknotens ein Auffahrunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw. Ein 18-jähriger Fahrschüler befuhr gegen 13:15 Uhr die Schweinfurter Straße in Richtung Greinbergknoten. Kurz vor dem Kreuzungsbereich musste er aufgrund einer roten Lichtzeichenanlage abbremsen. Der dahinter befindliche Sattelzug-Fahrer übersah das Bremsmanöver des jungen BMW-Fahrers und fuhr infolgedessen auf das Heck des Pkws auf. Hierbei zog sich ein weiterer Insasse des Fahrschulfahrzeugs leichte Verletzungen zu und musste in ein Würzburger Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird auf ca. 6.500 Euro geschätzt.

 

Mehrere Unfallfluchten im Stadtgebiet

WÜRZBURG/INNENSTADT. Übers Wochenende ereignete sich am Kaiserplatz eine Verkehrsunfallflucht. Ein unbekannter Fahrzeugführer touchierte im Zeitraum von Samstag, 20:00 Uhr bis Montag, 07:00 Uhr das Vordach eines dortigen Bekleidungsgeschäftes. Der Sachschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.

 

WÜRZBURG/FRAUENLAND. Im Zeitraum von Sonntag, 21:00 Uhr bis Montag, 09:30 Uhr verursachte ein unbekannter Fahrzeugführer einen Verkehrsunfall in der Brettreichstraße und entfernte sich im Anschluss von der Unfallörtlichkeit. Der Unfallverursacher touchierte einen geparkten, weißen Pkw und richtete dabei einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro an.

 

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Montag hat ein unbekannter Fahrzeugführer einen geparkten Kleintransporter in der Herzogenstraße angefahren und im Anschluss die Flucht ergriffen. Der rechtmäßige Eigentümer hatte seinen Mercedes Sprinter in der Zeit von 08:00 Uhr bis 14:15 Uhr auf Höhe der Hausnummer 6 abgestellt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro.

 

WÜRZBURG/ROTTENBAUER. Am Montagabend, gegen 18:00 Uhr kam es im Rottenbaurer Grund im Begegnungsverkehr zu einer Spiegelberührung zwischen zwei Pkw. Einer der beiden Unfallbeteiligten setzte seine Fahrt weiter fort, ohne sich um die Pflichten eines Unfallbeteiligten zu kümmern. An dem schwarzen Mitsubishi Colt der Mitteilerin entstand bei dem Zusammenstoß ein Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.

Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel. 0931/457-2230 entgegen.

 

Puppe vor dem Erfrieren „gerettet“

WÜRZBURG/LENGFELD. Am späten Montagabend waren Polizeibeamte bei der Kontrolle eines geparkten Pkw fest davon überzeugt, dass auf der Rücksitzbank ein schlafendes Kind liegt. In Anbetracht der Lebensgefahr aufgrund der herrschenden Minustemperaturen und der Tatsache, dass die Halterin nicht erreicht werden konnte, schlugen die Ordnungshüter die Scheibe ein. Wie sich dann herausstelle, handelte es sich nur um eine Puppe. Die Halterin nahm’s gelassen.

 

Eine Streife der Würzburger Polizei überprüfte kurz vor Mitternacht routinemäßig Parkplätze im Industriegebiet. Auf dem Parkplatz eines Elektromarktes wurden die Polizisten stutzig, als sie auf der Rücksitzbank eines Fahrzeugs ein vermeintlich schlafendes, etwa auf zwei Jahre geschätztes Kleinkind entdeckten. Von der Mutter des Kindes fehlte jede Spur. Die Außentemperatur fiel inzwischen gegen den Gefrierpunkt. Die Beamten hatten große Sorge, dass das Kind ernsthaften gesundheitlichen Schaden nehmen könnte.

 

Da die Halterin des Pkw telefonisch nicht sofort erreicht werden konnte, schlugen die besorgten Gesetzeshüter die Seitenscheibe des Autos ein. Als nun ein Polizist das kleine Mädchen vorsichtig auf den Arm nehmen wollte, stellte er fest, dass es sich bei dem „geretteten Kind“ um eine lebensecht aussehende Puppe handelte. Behutsam legte er die Puppe wieder zurück und stellte sich dem Schmunzeln der Kollegen.

 

Die Fahrzeughalterin, die im Anschluss doch noch erreicht werden konnte, nahm’s mit Humor. Sie berichtete den Beamten, dass auch schon der Vorbesitzerin der Puppe ihrer Tochter einmal die Pkw-Seitenscheibe von der Polizei eingeschlagen wurde, um das vermeintlich zurückgelassene Kind zu retten. Um weitere eingeschlagene Seitenscheiben zu verhindern, rieten ihr die Beamten, das Zurücklassen des täuschend echt wirkenden Spielzeugs - gerade in der Nacht und im Winter - zu überdenken.

 

Hausbewohnerin trifft auf Einbrecher - Tätern gelingt die Flucht

ERLABRUNN, LKR. WÜRZBURG. In ihrem Wohnzimmer ist am Montagabend eine Hausbewohnerin auf zwei Einbrecher getroffen. Die Täter ergriffen sofort die Flucht. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, in die unter anderem auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, mussten ergebnislos abgebrochen werden. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die Ermittlungen übernommen.

 

Gegen 17.50 Uhr hat sich der Einbruch in der Heinrich-Grob-Straße ereignet. Die Bewohnerin befand sich gerade im Keller, als sie einen lauten Knall hörte. Sie ging nach oben und traf im Wohnzimmer auf die maskierten Täter, die gewaltsam durch die Terrassentür in das Anwesen eingedrungen waren. Als die Zeugin laut schrie, ergriffen die Einbrecher sofort die Flucht. Sie verließen das Haus und rannten über einen angrenzenden Acker davon.

 

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken fahndete die Polizei mit einem Großaufgebot nach den flüchtigen Tätern. Bei der Fahndung wurde die örtlich zuständige Polizeiinspektion Würzburg-Land tatkräftig von benachbarten Polizeidienststellen, den Operativen Ergänzungsdiensten Würzburg, Diensthundeführern und einem Polizeihubschrauber unterstützt. Sämtliche Suchmaßnahmen führten jedoch nicht zum Ergreifen der Täter.

 

Laut der Bewohnerin waren beide Einbrecher ca. 175 Zentimeter groß, schlank und dunkel gekleidet. Sie waren mit Sturmhauben maskiert und trugen offenbar Handschuhe.

 

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Um die Tat aufklären zu können, erhoffen sich die Beamten nun auch Hinweise aus der Bevölkerung:

 

- Wer hat am Montagabend im Bereich der Heinrich-Grob-Straße etwas Verdächtiges beobachtet, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte?

 

- Wer hat in den Abendstunden im Ortsbereich von Erlabrunn verdächtige Personen oder ein Fahrzeug mit fremden Kennzeichen gesehen?

 

- Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

 

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.


Von: PM/AL/HR