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Sich selbst in den Hals geschossen – 58-Jähriger verletzt sich beim „Spielen“ mit geladener Schreckschusspistole

20.02.2017

Report des PP Unterfanken


SCHWEINFURT. Wie gefährlich der unsachgemäße Umgang mit Schreckschusswaffen sein kann, zeigt ein Fall vom Samstagabend. Ein 58-Jähriger hatte sich vor den Augen seiner Tochter seine Schreckschusspistole an den Kopf gehalten und abgedrückt, da er dachte, die Waffe sei ungeladen. Dies war ein Irrtum und der Geschädigte zog sich eine schwere Schussverletzung im Halsbereich zu.

 

Der 58 Jahre alte Familienvater hatte erst vor kurzem den kleinen Waffenschein erhalten und sich vor wenigen Tagen eine Schreckschusspistole zugelegt. Am Samstagabend hatte der Mann dann in der Küche mit der Waffen hantiert und hielt sich den aktuellen Ermittlungen nach aus Spaß die Pistole an den Kopf. Im Beisein seiner volljährigen Tochter drückte der Mann, offenbar im Glauben, die Waffe sei entladen, schließlich ab. Es hatte sich jedoch Munition in der Waffe befunden. Ein Schuss löste sich und der 58-Jährige zog sich eine schwerwiegende Verletzung im Bereich des Halses zu.

 

Der Mann wurde umgehend zur Behandlung in eine Klinik gebracht, die Verletzungen sind nicht lebensgefährlich. Die alarmierte Schweinfurter Polizei stellte unmittelbar nach dem Unfall zur Gefahrenabwehr die Waffe samt dem Waffenschein sicher und informierte die zuständigen Behörden, um zu verhindern, dass der Mann erneut in den Besitz einer Schusswaffe gelangt. 

 

 

Wand in Wohnhaus eingestürzt – vierköpfige Familie leicht verletzt – Ermittlungen zur Ursache eingeleitet

 

BAD KISSINGEN. Am Sonntag ist aus noch unbekannter Ursache eine Wand in einem Mehrfamilienhaus eingebrochen. Eine Familie mit zwei Kindern hatte sich in der Wohnung aufgehalten und wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Die vier Personen wurden in eine Klinik gebracht. Neben der Bad Kissinger Polizei waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

 

Die Rettungsleitstelle war um 12.30 Uhr darüber informiert worden, dass in einem Wohnhaus in der Hemmerichstraße eine Wand eingestürzt sei, zudem sei eine Rauchentwicklung zu beobachten gewesen. Sofort eilten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zur Unglücksstelle. Dort trafen die Einsatzkräfte auf eine vierköpfige Familie, in deren Wohnung die Wand eingebrochen war. Die 25 Jahre alten Eltern und die beiden Kinder im Alter von vier und einem Jahr erlitten nur leichte Verletzungen. Sie und die übrigen Bewohner des Hauses wurden zunächst vorsorglich aus dem Gebäude gebracht. Der Rettungsdienst fuhr die Familie anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus.

 

Die Ursache für den Einsturz der Wand ist bislang noch unklar. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen spricht vieles dafür, dass ein Feuer und damit einhergehend eine Druckwelle die Wand der Küche in Richtung des Kinderzimmers eingedrückt hatte. In diesem Zimmer hatte sich der vierjährige Sohn der Familie aufgehalten.

 

Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden ist zur Stunde noch nicht genau bezifferbar. Die Kripo Schweinfurt wird die Ermittlungen hinsichtlich der Ursache übernehmen und die zuständigen Behörden müssen nun insbesondere klären, wie es um die Statik des Wohnhauses steht.

 

 


Von: PM/KT