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Bedarfsabfrage bei Schulkindbetreuung

12.06.2017

Gibt es noch weiteren Bedarf an Mittags- und Nachmittagsbetreuung?


Bürgermeister Stefan Rottmann hat ein Problem, um das ihn viele andere Gemeinden beneiden. Die hohe Zahl an Geburten und vor allem der stetige Zuzug junger Familien sorgt für akute Platznot in Kindergärten und Schule.

 

Um der Nachfrage nach Krippenplätze nachzukommen, wurde nun die Turnhalle in der Kindertagesstätte als weiteren provisorischen Gruppenraum umfunktioniert. Ein dreigruppiger Kinderkrippenbau soll kurzfristig für mehr Kapazitäten sorgen und auch der geplante Natur- und Waldkindergarten trägt sicher zur weiteren Entspannung bei. Die Planung der neuen Grundschule muss auch nochmals deutlich ausgeweitet werden, während in der alten Grundschule dringende Raumnot herrscht. Ein weiteres Klassenzimmer muss zum Schuljahresbeginn übergangsweise hergerichtet werden – im darauf folgenden Jahr wird wohl eine Containerlösung unumgänglich sein.

 

Nun kommt es auch bei der Schulkindbetreuung am Mittag- bzw. Nachmittag in Kindergärten und der Lebenshilfeschule zu Engpässen.

 

Ein ausreichendes Ganztagsangebot ist schon alleine wegen der beengten Raumverhältnisse an der bestehenden Grundschule ausgeschlossen – eine Lösung ist erst mit dem Grundschulneubau in Sicht. Bevor sich die Gemeinde über Mensa- und Ganztagsbetreuung Gedanken macht, muss zunächst der Schulbetrieb sichergestellt und genügend Klassenzimmer vorgehalten werden, sagt Bürgermeister Stefan Rottmann.

 

Es würde sich die Frage stellen, wie und wo in der bestehenden Grundschule zusätzlich noch eine adäquate Ganztagsbetreuung unter Berücksichtigung von Hygiene- und Brandschutzvorschriften für rund hundert Schüler realisiert werden kann. Die Gemeinde bekommt auch nur die Genehmigung für den Ganztag, wenn sämtliche Vorschriften auch baulicher Art eingehalten werden. Dies gilt insbesondere für den Mensabereich und Vorgaben hinsichtlich der Hygiene bei der Essensausgabe. Nachdem uns Kinder anvertraut werden, macht der Ganztag nur Sinn, wenn wir auch die Vorschriften einhalten und Verantwortung übernehmen können, sagt Bürgermeister Stefan Rottmann. Bisher gibt es kein Anrecht auf eine Ganztagsbetreuung, trotzdem setzt die Gemeinde alles daran, um ein „offenes Ganztagsangebot“ in der neuen Schule zu schaffen.

 

Nachdem sich nun Eltern hilfesuchend an die Gemeinde gewandt haben und Betreuungsmöglichkeiten für die Mittagszeit ihrer Grundschulkinder benötigen, startet die Gemeindeverwaltung hiermit nun eine Bedarfsabfrage. Wir bitten hiermit Eltern, die bisher keinen Platz für eine Mittagsbetreuung ihrer Grundschulkinder erhalten konnten, ihren Bedarf an die Gemeinde mitzuteilen. Die Gemeinde bittet um Rückmeldung bis zum 15. Juli 2017 per E-Mail unter uta.feser@schonungen.de oder telefonisch Mo.-Mi. von 8.30 – 12.00 Uhr und Do. von 14.00 bis 18.00 Uhr unter 0 97 21 / 75 70-113 (Fr. Feser).

 

Benötigt werden:

 

  • Name, Alter, Schule und Klasse des Schulkinds,
  • Name der Eltern/Erziehungsberechtigten,
  • Wohnort,
  • die Wochentage und bis zu welcher Uhrzeitstunden eine Betreuung benötigt wird.
  • Ein Mittagessen kann allerdings nicht zur Verfügung gestellt werden und auch die Schulkindbeförderung am Nachmittag muss eigenverantwortlich geregelt werden.

Sobald sich ein Bedarf abzeichnet, wird sich die Gemeinde hinsichtlich des Betreuungsangebots weitergehende Gedanken machen. Ein gesetzlicher Anspruch auf Mittagsbetreuung besteht allerdings nicht.

Kindertagesstätte Schonungen, Foto Stefan Rottmann

Von: SIGGI/SR