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Leopoldina-Krankenhaus

12.04.2018

Schüler übernahmen das Kommando


Seit letzten Samstag, 7.4.18 hatten die 12 Oberkurs-Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule des Leopoldina-Krankenhauses auf der Station 62 (Orthopädie/ Unfallchirurgie) das Sagen. Gemeinsam organisierten und bewältigten sie den Arbeitsalltag auf der Station. So kümmerten sie sich neben der Pflege der Patienten auch um Aufnahme, Entlassung oder Gespräche mit den Ärzten. Der Stationsleiter Christian Dorsch und die Lehrkräfte Katrin Manzau und Robert Koßner sowie die Praxisanleiter hielten sich weitestgehend im Hintergrund.

 

Das seit 2015 wiederholt durchgeführte Projekt dient der Vorbereitung auf das Abschlussexamen der Krankenpflegeschüler, aber natürlich ist es auch eine wertvolle Erfahrung für das bald startende Leben nach der Schule. „Die Schüler lernen selbständig und eigenverantwortlich zu arbeiten und ihre Arbeitsabläufe selbst zu organisieren“, so erläutert Klassenleiter Robert Koßner. Auf einem großen Flipchart bewerten die Schüler am Ende jeden Arbeitstages ihre eigene Leistung, am nächsten Tag gibt es dann in einer großen Besprechung Feedback seitens der Ausbilder. Koßner ist von dem Projekt überzeugt und erklärt, dass Praxis und Theorie hier sinnvoll verbunden werden können. So wurden im Vorfeld im Unterricht Standards für Aufnahme, Entlassung oder die Vorbereitung auf Untersuchungen und Operationen entwickelt, die nun in den Praxistagen selbständig in die Tat umgesetzt werden konnten. Auch die Schüler fanden das Projekt spannend und waren stolz das bisher gelernte selbständig einsetzten zu dürfen: „Es war super endlich eigene Verantwortung tragen zu dürfen. Alle hatten unheimlich viel Spaß und waren total motiviert. Der Rückhalt durch das erfahrene Krankenhauspersonal und die Lehrkräfte war klasse.“, so resümiert Krankenpflegeschülerin Lesley-Anne Bretschneider.

Schüler übernahmen die Station Foto: I.Leikert

Von: S. Thomas/I. M. Leikert