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Mehr Entschädigung für Ehrenamtliche, mehr Stellen für Hauptamtliche

07.07.2018

Sabine Dittmar begrüßt THW-Entscheidungen im Haushaltsausschuss


Bad Kissingen/Haßfurt/Mellrichstadt Der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestags hat in dieser Woche auf Initiative der SPD zahlreiche Entscheidungen gefällt, die für das Technische Hilfswerk (THW) und seine ehrenamtlichen Helfer auch im Wahlkreis Bad Kissingen deutliche Verbesserungen bringen und eine Wertschätzung ihrer Arbeit darstellen. Darauf weist die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar hin.

 

„Das Technische Hilfswerk steht bereit, wenn Menschen in Notsituationen Hilfe brauchen“, stellt Sabine Dittmar heraus und denkt dabei an Einsätze der meist ehrenamtlichen Kräfte bei Hochwasser oder Unwettern. Auch im Wahlkreis Bad Kissingen gibt es in Haßfurt, Bad Kissingen und Mellrichstadt drei Ortsverbände des THW. „Das freiwillige Engagement, das dort erbracht wird, ist für die Gesellschaft von großer Bedeutung und hat es verdient, wertgeschätzt zu werden.“

 

Auch und gerade vor diesem Hintergrund begrüßt die SPD-Bundestagsabgeordnete die Punkte, die in dieser Woche im Haushaltsausschuss des Parlaments auf den Weg gebracht wurden. „Die Haupt-, aber noch mehr die Ehrenamtlichen werden von den Entscheidungen profitieren.“

 

Vor allem die Erhöhung der seit 20 Jahren unveränderten Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche um 800 000 Euro auf 3,2 Millionen Euro pro Jahr seien ein wichtiger Schritt, der vor allem der SPD sehr am Herzen gelegen hätte. „Damit sollen künftig Entschädigungen von 30 bis zu 800 Euro im Jahr für die Ehrenamtlichen gezahlt werden.“

 

Ebenfalls einen hohen Stellenwert hat für Sabine Dittmar die Fortführung bei der Finanzierung einer Kampagne zur Nachwuchsförderung und -gewinnung beim THW. Auch hier stehen 3,2 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir haben es geschafft, die vom Bundesinnenministerium unter der Führung von Horst Seehofer geplanten Kürzungen, rückgängig zu machen.“ Für Sabine Dittmar eine absolute Notwendigkeit. „Nur wenn die Verantwortlichen beim THW auch vor Ort die Möglichkeit haben, sich intensiv um Nachwuchs zu kümmern und um diesen zu werben, können die Hilfsleistungen und die gute Ausbildung der Kräfte auch langfristig erhalten werden.“

 

Zur weiteren Unterstützung und Entlastung der Ehrenamtlichen werden die hauptamtlichen Strukturen mit 120 zusätzlichen Stellen für die Aufgaben des Liegenschaftsmanagements, des Arbeitsschutzes und der IT-Sicherheit gestärkt. Dazu kommen weitere 15 Stellen, die aus dem Bundeseisenbahnvermögen übertragen werden. „Außerdem haben wir 74 Stellen entfristet. Was uns als Sozialdemokraten ein besonderes Anliegen war.“

 

Mit den jetzt vor allem auf Betreiben der SPD getroffenen Entscheidungen, „zeigen wir, wie schon in der vergangenen Legislaturperiode, dass uns der THW und seine Arbeit sehr wichtig sind“. Von 2013 bis 2017 wurde unter ein Bau- und Sanierungsprogramm für marode THW-Unterkünfte über 27 Millionen Euro und ein bis 2023 laufendes Fahrzeugprogramm mit einem Volumen von 100 Millionen Euro beschlossen. 2016 gab es zudem eine dauerhafte Erhöhung der Mittel für die Ortsverbände um 8 Millionen Euro.


Von: S. Thomas/M. Heumann