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Mehr Zeit für Leben und Arbeit durch Grundeinkommen und Roboter?

16.02.2018

Würzburg: Ein Vortrag des Freiburger Ökonomieprofessors Bernhard Neumärker mit dem Titel "Mehr Zeit für Leben und Arbeit durch Grundeinkommen und Roboter?" findet am 17. Februar 2018 in Würzburg am Rande der Mitgliederversammlung des Netzwerks Grundeinkommen statt.

Würzburg - "Wenn Sie vor Ihrer Geburt entscheiden könnten, in welcher Gesellschaft Sie leben wollen, ohne zu wissen, ob Sie in eine arme oder reiche Familie geboren werden: Würden Sie eine Gesellschaft mit oder ohne Grundeinkommen wählen?" Mit solchen Fragen müssen die Teilnehmer an Experimenten von Prof. Neumärker rechnen. Er ist Direktor der Abteilung für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie an der Albert‐Ludwigs‐Universität Freiburg und erforscht u. a. soziale Gerechtigkeit, wirtschaftspolitische Reformen sowie ökonomische und soziale Nachhaltigkeit.

Für Neumärker geht es beim Grundeinkommen nicht nur um Armutsbekämpfung, sondern um Teilhabe auf Augenhöhe. Und vor allem um Freiheit: Wer nicht mehr zu Arbeit gezwungen werden könne, der könne auch nicht mehr ausgebeutet werden.

In seinem Vortrag geht Neumärker der Frage nach, wofür die Menschen bei einem Grundeinkommen und weitgehend automatisierter Wirtschaft ihre Lebenszeit verwenden werden. Und wie können wir knapper werdende Arbeitszeit, vor allem gut bezahlte, gerecht verteilen?

Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 17. Februar 2018 um 19:30 Uhr in den Barockhäusern, Neubaustraße 12, 97070 Würzburg, statt. Der Eintritt ist frei.


Von: PM/RA