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Menschen mit Behinderung im Ehrenamt

10.10.2017

Lebenshilfe Schweinfurt lädt zu hochkarätigem Vortragsabend ein


Denkt man an ehrenamtlich tätige Menschen, denkt man vielleicht vor allem an Menschen ohne Behinderung. Dass Menschen mit Behinderung nicht nur „Hilfeempfänger“ sind, sondern sich genauso ehrenamtlich in Gemeinden, Vereinen und anderenorts engagieren, mag manchen überraschen. Am Dienstag, 24. Oktober, stellt ein Vortragsabend in der Schweinfurter Rathausdiele, Markt 1, 97421 Schweinfurt, von 18 bis 20 Uhr genau diese Ehrenamtsarbeit in den Mittelpunkt.

 

Während der Veranstaltung berichten Ehrenamtliche mit Behinderung über ihre Erfahrungen und Tätigkeiten. Ein in der Region Schweinfurt gedrehter Kurzfilm dokumentiert gelungene Ehrenamtsprojekte von Menschen mit Behinderung. Und Renate Baiker vom Lebenshilfe-Landesverband Bayern referiert über die Chancen und Grenzen des Ehrenamts von Menschen mit Behinderung. Durch den Abend führt Moderator Marcel Briand, Dipl.-Pflegefachmann und seit 2001 Begegnungsclown und Kabarettist. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt die Blaskapelle der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Werkstatt Augsfeld. Das Catering in der Pause übernehmen ehrenamtliche Mitarbeiter des „Café & mehr“ der Ambulant Unterstützten Wohnformen.

 

Mit der Veranstaltung geht die Vortragsreihe „Leben in der Gemeinde“ in die vierte Runde. Ziel der 2013 von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe Schweinfurt gestarteten Reihe ist es, in regelmäßigen Abständen eine Zwischenbilanz zu geben, wo man auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft steht. Heuer laden die Offenen Hilfen, die Wohnheime und die Ambulant Unterstützten Wohnformen der Lebenshilfe Schweinfurt gemeinsam alle Interessierten herzlich ein.

Der Vortragsabend ist kostenlos.

Um Anmeldung unter Telefon 09721 64645-380 oder per E-Mail unter offene-hilfen@lh-sw.de wird gebeten.

Ehrenamtlich engagiert: Einmal pro Woche besucht Undine Störkel den Schweinfurter St.-Lukas-Kindergarten, um mit den Kindern dort Zeit zu verbringen, zu spielen und zu lesen. (Foto: Reto Glemser)

Von: SIGGI/DK