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Titelerneuerung Fairtrade-Landkreis Würzburg

20.02.2018

Einer von vier Fairtrade-Landkreisen in Deutschland


Das Engagement des Landkreises Würzburg in Sachen Fairer Handel zahlt sich aus: Nach der Zertifizierung zum Fairtrade-Landkreis im Februar 2016 wurde nun von Transfair e.V. bestätigt, dass sich der Landkreis Würzburg für weitere zwei Jahre Fairtrade-Landkreis nennen darf und somit einer von vier Fairtrade-Landkreisen in Deutschland ist.

 

Mit einem Grundsatzbeschluss gab der Kreistag am 28. Juli 2014 den Startschuss für das faire Engagement des Landkreises Würzburg. Am 19. Februar 2016 war es soweit, es erfolgte die Zertifizierung als „Fairtrade-Landkreis“ für zwei Jahre mit einer großen Feier im Landkreis-Gymnasium Veitshöchheim.

 

Mit zahlreichen Aktionen und Partnern wurde in den letzten Jahren der Fairtrade-Gedanke sowohl im Landratsamt selbst als auch in den Gemeinden kommuniziert und ein Umdenken angeregt. So werden im Landratsamt mittlerweile Kaffee, Tee, Zucker, Blumen, T-Shirts, Baumwoll-Tragetaschen, Baumwoll-Rucksäcke, frische Früchte, zahlreiche Give-Aways, der Weihnachtsbaum und -schmuck aus fairem Handel verwendet. Ein eigener Fairtrade-Einkaufsführer macht deutlich, wie sich auch unsere Partner in den Gemeinden einbringen. Darüber hinaus konnten zahlreiche Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten und Vereine zum Mitmachen motiviert werden.

 

Im Landkreis Würzburg erweiterte sich der Kreis der Fairtrade-Gemeinden, seitdem Güntersleben bereits 2012 die Zertifizierung gelang, um Ochsenfurt (2015) und Veitshöchheim (2017). Aktuell bewerben sich Gerbrunn und Rimpar um den Titel.

 

Landrat Eberhard Nuß ist überzeugt vom Fairtrade-Gedanken: „Wir können damit einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten. Fairtrade sichert den Menschen, die diese Waren produzieren, Löhne, von denen sie und ihre Familie leben können. Und das sollte überall auf der Welt so sein.“

 

Mehr Infos: www.landkreis-wuerzburg.de/fairtrade 

Der Landkreis Würzburg darf sich für weitere zwei Jahre „Fairtrade-Landkreis“ nennen. Die Urkunde dazu präsentieren (v.r.) Landrat Eberhard Nuß, Fairtrade-Beauftragte Brigitte Schmid, Stabsstellenleiter Bernhard Wallrapp und Michael Dröse (Leiter Kreisentwicklung). Foto: Eva Schorno

Von: SIGGI/ES