Soziale Netzwerke

  

Anzeige

Landkreis Kitzingen informiert

Top 1: Nachschub für 2023 - Top 2: Die Kinderakademie Kitzinger Land startet ins neue Jahr - Top 3: Einige Änderungen im Energiebereich für das Jahr 2023

Landkreis Kitzingen

Top 1: Landkreisweite Verteilung der Gelben Säcke

Seit Mitte Dezember verteilt die zuständige Entsorgerfirma Knettenbrech und Gurdulic landkreisweit die Gelben Säcke für das kommende Jahr. Nach Auskunft eines Firmenvertreters soll die Verteilaktion an die Haushalte, öffentlichen Einrichtungen und das Kleingewerbe bis Jahresende abgeschlossen sein.

 

Nachlieferung

Wer bis Jahresbeginn 2023 noch keine Gelben Säcke erhalten hat, kann bei der Familie Knettenbrech + Gurdulic reklamieren und die begehrten Säcke werden dann nachgeliefert.

Größere Betriebe werden bei der Verteilaktion nicht berücksichtigt. Wenden sie sich bitte direkt an die Entsorgerfirma, die bedarfsgerecht Rollen mit Gelben Säcken zur Verfügung stellt.

 

Kontakt zur Entsorgerfirma

Im Kreis Kitzingen ist die Familie Knettenbrech + Gurdulic für Beschaffung, Verteilung und Abholung der Gelben Säcke zuständig. Bei Fragen, Beschwerden und Reklamationen zur Verteilung oder Abholung der Gelben Säcke erreicht man die Firma wie folgt: Tel. 09321 93 94 -11, oder per E-Mail: abfuhr-kt@knettenbrech-gurdulic.de

 

Top 2: Die Kinderakademie Kitzinger Land startet ins neue Jahr

Die Kinderakademie Kitzinger Land bietet auch Anfang 2023 wieder spannende Vorlesungen für Grundschulkinder aus dem gesamten Landkreis an:

 

Unter dem Titel "Was glaubst Du?", stellen am 21. Januar Vertreterinnen und Vertreter der größeren Religionsgemeinschaften in Kitzingen gemeinsam im Gespräch ihre Gotteshäuser und Bräuche vor. In der Vorlesung am 11. Februar gibt Klaus Petter, Biberberater des Landkreises, unter dem Motto „Biber – Baumeister des Wassers“ sein Wissen über diese Tiere und ihre besondere Lebensweise weiter. Zum Abschluss des Wintersemesters, am 18. März, ist eine musikalische Mitmachaktion geplant! Alle Veranstaltungen finden in der alten Synagoge in Kitzingen statt.

Ab April sind dann im Sommersemester verschiedene Freiluft-Aktionen zu Wolf und Biber sowie zu heimischen Fledermäusen im Angebot – in Zusammenarbeit mit der Umweltstation Kitzinger Land.

Für die Kinderakademie ist eine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist aber kostenfrei.

Weitere Infos unter https://regionalmanagement.kitzingen.de/lag-ziel-leader/kinderakademie/. Interessierte Eltern werden gerne in den Mailverteiler aufgenommen und erhalten dann rechtzeitig vor den Vorlesungen eine Erinnerung. Dafür reicht eine Mail an das Kinderakademie-Team unter: lag-ziel(at)kitzingen.de.

 

Die einzelnen Termine in der Übersicht:

Kinderakademie Kitzinger Land

21.01.2023, 10.30 – 11.15 Uhr

Alte Synagoge Kitzingen

Unter dem Titel "Was glaubst Du?" stellen Vertreterinnen und Vertreter der größeren Religionsgemeinschaften in Kitzingen gemeinsam im Gespräch ihre Gotteshäuser und Bräuche vor. Weitere Infos unter https://regionalmanagement.kitzingen.de/lag-ziel-leader/kinderakademie/ oder Tel. 09321 / 928 1102.

 

Kinderakademie Kitzinger Land

11.02.2023, 10.30 – 11.15 Uhr

Alte Synagoge Kitzingen

Klaus Petter, Biberberater des Landkreises, gibt im Rahmen der Vorlesung „Biber – Baumeister des Wassers“ sein Wissen über diese Tiere und ihre besondere Lebensweise weiter. Weitere Infos unter https://regionalmanagement.kitzingen.de/lag-ziel-leader/kinderakademie/ oder Tel. 09321 / 928 1102.

 

Kinderakademie Kitzinger Land

18.03.2023, 10.30 – 11.15 Uhr

Alte Synagoge Kitzingen

Zum Abschluss des Kinderakademie-Semester ist eine musikalische Mitmachaktion geplant!

Weitere Infos unter https://regionalmanagement.kitzingen.de/lag-ziel-leader/kinderakademie/ oder Tel. 09321 / 928 1102.

 

Top 3: Einige Änderungen im Energiebereich für das Jahr 2023

Ab 2023 sollen einige neue Vorschriften die Verbraucherinnen und Verbraucher vor hohen Kosten für Wärme und Strom schützen. Ziel ist es, den Energieverbrauch weiter zu verringern und erneuerbare Energien noch mehr in den Fokus zu rücken. Wie diese Anpassungen gelingen können, darüber hat die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern Informationen zusammengestellt.

Zur Entlastung von Haushalten ist geplant, die Preise für Strom, Gas und Fernwärme für 80 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs nach oben zu begrenzen. Der Preis für Erdgas soll bis April 2024 bei 12 Cent pro Kilowattstunde (kWh) eingefroren werden, Fernwärme bei 9,5 Cent/kWh und Strom bei 40 Cent/kWh. Für den Rest des Verbrauchs gelten Marktpreise. Wer Kosten sparen will, sollte den Verbrauch also um 20 Prozent reduzieren.

 

Was ändert sich bei Photovoltaikanlagen?

Die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, enthält einige Verbesserungen und Vereinfachungen auch für Prosumerinnen und Prosumer, die Strom nicht nur verbrauchen, sondern auch selbst erzeugen. Für neue und bestehende Anlagen entfällt die Pflicht zur Begrenzung der Einspeiseleistung auf 70 Prozent der Nennleistung. Die Anschaffung von neuen Photovoltaikanlagen wird von der Mehrwertsteuer befreit. Die Einspeisevergütung wird besser vergütet. Zudem ist geplant, ab 2023 die Erträge von Photovoltaikanlagen bis 30 Kilowatt von der Einkommenssteuer zu befreien.

Wer sich genauer mit seinem Dach und der Möglichkeit für Photovoltaik und Solarthermie beschäftigen möchte, kann den neuen Solardachkataster des Landkreises Kitzingen nutzen. Den Link gibt es auf der Seite des Landratsamtes unter www.kitzingen.de/klima.

 

Was ändert sich bei Energiespar-Investitionen?

Heizungen werden ab 2023 vom Staat nur noch gefördert, wenn das Gebäude zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Energie beheizt wird. Bauliche Energiesparmaßnahmen werden ab Januar auch dann gefördert, wenn sie in Eigenleistung durchgeführt werden. Wer eine Biomasseheizung etwa für Holzpellets wählt, muss auch die Solarthermie nutzen, um eine Förderung zu erhalten. Außerdem müs-sen Biomasseheizungen höhere Anforderungen bei den Schadstoffemissionen erfüllen. Der Bonus für die Sanierung energetisch sehr schlechter Häuser soll darüber hinaus erhöht werden. Zusätzlich kann auch die Miete provisorischer Heizungen gefördert werden, wenn die Heizung im Zuge eines Defekts ausgetauscht wird.

 

Was ändert sich für Neubauten?

Der Primärenergieverbrauch darf künftig maximal beim Wert eines aktuellen Effizienzhauses 55 liegen. Strom aus Photovoltaikanlagen darf bei der Bilanzierung eines Neubaus auch dann angerechnet werden, wenn kein Eigenverbrauch des Solarstroms im Gebäude vorliegt.

 

Bei Fragen zu den veränderten Regeln in Bereich Energie und Energieeffizienz hilft auch die Energie-beratung der Verbraucherzentrale Bayern. Termine für eine Telefon- bzw. Videoberatung kann im Landratsamt unter 09321 – 928 1109 vereinbart werden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei und wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

© Foto: Harald Heinritz, abfallbild.de