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3. Liga 12. Spieltag

13.10.2017

Wiedersehen im Wildpark


Elf spielfreie Tage – beim FC Würzburger Kickers wurde die Zeit genutzt, um hart zu arbeiten, zu analysieren und gemeinschaftlich noch intensiver zusammenzurücken. Bis zum Gastspiel an diesem Samstag beim Karlsruher SC (14 Uhr, Wildparkstadion, live im BR-Fernsehen) werden die Rothosen insgesamt 17 Einheiten unter der Leitung von Interimstrainer Michael Schiele absolviert haben. „Wir haben die Phase genutzt, um die Intensität in der täglichen Arbeit weiter zu erhöhen – sowohl mit, aber auch ohne Ball“, sagt Schiele, der sich seiner Aufgabe vollauf bewusst ist: „Ich habe das uneingeschränkte Vertrauen der Vereinsführung“, sagt der Fußballlehrer und Ex-Profi: „Und diesen Vertrauensvorschuss will ich auch mit ehrlicher Arbeit zurückzahlen. Ich habe meine eigene Philosophie, und die soll für alle auch deutlich sichtbar sein.“

 

Ich habe das uneingeschränkte Vertrauen der Vereinsführung. FWK-Interimstrainer Michael Schiele

 

„Was Michael uns in den vergangenen Tagen angeboten hat, zeigt uns, wie akribisch und wie hart er für die Sache arbeitet. Deswegen war es für uns keine Frage, dass er auch im Spiel beim KSC die Verantwortung trägt und auf der Bank sitzt“, unterstreicht Sportdirektor Daniel Sauer in den 1907 News, die ab Freitag wieder an über 150 Auslagestellen in Mainfranken erhältlich sind.

 

KSC daheim noch ungeschlagen

Dass die Partie beim Karlsruher SC alles andere als einfach ist, weiß Schiele: „Der KSC hat eine Top-Mannschaft und ist individuell stark besetzt. Wir wollen aber selbstbewusst auftreten und mutig agieren.“ Aufseiten der Gastgeber erkannte Cheftrainer Alois Schwartz, der seit Ende August für den freigestellten Marc-Patrick Meister die Geschicke bei den Badenern leitet, Parallelen zwischen den beiden letztjährigen Zweitligisten: "Auch Würzburg hatte einen großen Umbruch. Es ist kein Selbstläufer, direkt wieder oben mitzuspielen."

 

Die Karlsruher setzen beim Spiel gegen die Mainfranken auf ihre Heimstärke: In dieser Drittliga-Saison ist der KSC vor eigenem Publikum noch unbesiegt, holte elf von 15 möglichen Punkten im Wildparkstadion, in dem sich beide Klubs im April bereits gegenüberstanden (1:1). Damals trug David Pisot noch das FWK-Trikot, in diesem Sommer ist er ins KSC-Jersey geschlüpft. „Beide Teams haben weitaus mehr Qualität als es die Tabelle aktuell aussagt. Bei uns war es so, dass wir zu viele Fehler gemacht und damit leichtfertig Punkte hergeschenkt haben“, betont der Innenverteidiger, der in allen elf Drittliga-Partien dieser Spielzeit über die volle Distanz zum Einsatz kam, in den 1907 News.

 

Drittliga-Rekordtorjäger Fink

Im Gegensatz zum Ex-Würzburger werden die Langzeitverletzten Andreas Hofmann, Kai Bülow und Oguzhan Aydogan nicht zur Verfügung stehen. Zudem weilt Malik Karaahmet mit der Türkei noch bei der U17-Weltmeisterschaft in Indien. Mit Anton Fink, der im Sommer von Chemnitz nach Karlsruhe gewechselt ist, haben die Gastgeber allerdings den Rekordtorjäger der 3. Liga in ihren Reihen: Der 30 Jahre alte Angreifer traf in der dritthöchsten deutschen Spielklasse bereits 117 Mal, in dieser Runde war er bis dato viermal erfolgreich.

 

Bei den Kickers werden am Samstag weiterhin Hendrik Hansen und Florian Kohls fehlen. Dennis Mast ist dagegen nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder spielberechtigt.

 

Florian Heft pfeift Kickers-Gastspiel in Karlsruhe

An diesem Samstag, 14. Oktober, 14 Uhr (live im BR-Fernsehen), wird Florian Heft beim Auswärtsspiel des FC Würzburger Kickers in Karlsruhe zum dritten Mal eine Partie mit Beteiligung der Rothosen leiten: Der 27 Jahre alte Bankkaufmann war in der vergangenen Zweitliga-Saison zweimal in der FLYERALARM Arena an der Pfeife: In den Begegnungen gegen Fortuna Düsseldorf (0:0) und die SpVgg Greuther Fürth (1:1) stand am Ende jeweils ein Unentschieden. Bei KSC-Spielen war Heft bereits fünfmal als Referee im Einsatz: Unter seiner Leitung gab es für die Badener drei Siege, ein Remis und eine Niederlage.

 

Insgesamt stehen beim Unparteiischen aus Neuenkirchen, der seit 2011 DFB-Schiedsrichter ist, unter anderem 18 Zweitliga-Partien (85 Gelbe Karten/1 Gelb-Rote Karte/0 Rote Karten) und 46 Drittliga-Spiele (185/4/4/) auf der Visitenkarte. Darüber hinaus war Heft 24 Mal in der 1. Bundesliga als Assistent im Einsatz.

 

An den Linien wird er an diesem Samstag im Widparkstadion von Viatcheslav Paltchikov und Stefan Zielsdorf unterstützt.


Von: SIGGI/FWK