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3. Liga 29. Spieltag

09.03.2018

Heimstarke Kickers erwarten formstarke Osnabrücker


Nach der Absage des Auswärtsspiels beim FC Carl Zeiss Jena richtete sich der Blick des FC Würzburger Kickers sofort auf das anstehende Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (Samstag, 14:00 Uhr, FLYERALARM Arena). Die Niedersachsen waren im Gegensatz zu den Rothosen unter der Woche tatsächlich im Einsatz und trennten sich vor eigenem Publikum vom SV Meppen mit einem 2:2-Unentschieden. Es war bereits das fünfte Spiel in Folge, das der VfL nicht als Verlierer verlassen hat.

 

VfL im Aufwind

Allgemein haben die Osnabrücker unter Daniel Thioune, der Anfang Oktober 2017 zunächst zum Interims- und einen Monat später zum Cheftrainer ernannt wurde, eine starke Entwicklung genommen und nur zwei der vergangenen zwölf Drittliga-Duelle verloren. Mit 33 Zählern stehen die Lila-Weißen derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz. Die besten Torschützen der Gäste sind Marco Álvarez und Marc Heider mit jeweils sieben Treffern, gefolgt von Tim Danneberg (6) und Jules Reimerink. Letzterer fehlt allerdings in Würzburg aufgrund einer Gelbsperre.

 

Der VfL hat in den vergangenen Wochen starke Leistungen abgeliefert. Daniel Thioune macht dort einen sehr guten Job. FWK-Cheftrainer Michael Schiele

 

„Der VfL hat in den vergangenen Wochen starke Leistungen abgeliefert. Daniel Thioune macht dort einen sehr guten Job“, sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele, der mit dem FWK seit sieben Heimspielen unbesiegt ist. Nach den beiden Punkteteilungen vor eigenem Publikum gegen Zwickau und Aalen peilen die Mainfranken gegen Osnabrück wieder einen Dreier an. „Wir wollen das Spiel aktiv angehen und insgesamt wieder zwingender werden. Wir werden mit großer Leidenschaft in die Partie gehen und wollen unseren Fans einen Heimsieg schenken“, betont Schiele.

 

Osnabrücker Vergangenheit

Gleich mehrere Würzburger haben eine besondere Beziehung zum VfL. Franko Uzelac spielte in der Jugend für die Niedersachsen, Kapitän Sebastian Neumann trug von 2012 bis 2014 für zwei Spielzeiten das Trikot der Lila-Weißen und Anthony Syhre wechselte vor dieser Saison nach zwei Jahren in Osnabrück zu den Rothosen. „Natürlich kenne ich noch einige Leute aus meiner Zeit beim VfL. Marcos Álvarez ist ein super Techniker, ihm dürfen wir keinen Platz lassen. Wir wollen zu Hause zeigen, was wir drauf haben“, sagt Syhre vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub, der am Samstag in Würzburg von über 1.000 Fans begleitet wird.

Bilder: Frank Scheuring

Von: SIGGI/FWK