Soziale Netzwerke

  

Anzeige

FARMTEAM WILL SICH MIT AUSWÄRTSSIEG BELOHNEN

09.11.2018

Die TG s.Oliver Würzburg tritt am Sonntag um 17:00 Uhr bei der OrangeAcademy in Ulm an


Die TG s.Oliver Würzburg startet am Sonntag den vierten Versuch, das erste Auswärtsspiel der Saison zu gewinnen: Um 17:00 Uhr sind Headcoach Eric Detlev und seine Jungs bei der OrangeAcademy in Ulm am Start. Die Mannschaft der Gastgeber ist mit einem Durchschnittsalter von 19,4 Jahren sogar noch etwas jünger als die Unterfranken, und dabei wird der Schnitt von ihrem erfahrensten Spieler ziemlich deutlich nach oben gedrückt: Der ehemalige Würzburger Bundesliga-Kapitän Nils Mittmann hält bei den Schwaben auch im hohen Basketballer-Alter von 39 Jahren nach wie vor den Laden zusammen.

 

Nach vier Heimsiegen und drei Niederlagen in fremden Hallen „möchten wir uns am Sonntag endlich auch einmal auswärts für unsere guten Leistungen belohnen. Es wird aber auch in Ulm wieder eine schwierige Aufgabe. Sie sind im Angriff sehr vielseitig und bewegen den Ball sehr gut. Daher wird wird es wieder darauf ankommen, wie gut wir verteidigen“, sagt Co-Trainer Sepehr Tarrah vor dem achten Spieltag der ProB Süd.

 

Die OrangeAcademy hat nach zwei Siegen zum Auftakt vier der letzten fünf Begegnungen verloren und ist in der Tabelle daher hinter dem Würzburger Farmteam zu finden. Zuhause haben Kapitän Nils Mittmann und Co. bisher zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto. Ihre drei Siege holten die jungen Schwaben gegen drei Teams, die in der Tabelle hinter ihnen zu finden sind.

 

Die Ulmer Akademiker haben zwar drei Spieler mit ausländischem Pass im Kader, das Trio ist aber gerade mal 17 und 18 Jahre alt - den in Basketball-Deutschland bekanntesten Namen trägt dabei der 17-jährige Zachary Ensminger. Auch der Top-Scorer der Ulmer ist gerade mal 19 Jahre jung: Der 2,10-Meter-Mann Nicolas Bretzel kommt auf 11,3 Punkte und 6,4 Rebounds pro Spiel, gleich gefolgt von „Captain Nils“ mit 10 Zählern und der für ihn typischen guten Dreierquote von 43 Prozent.

 

Fünf weitere deutsche Spieler in Orange erzielen pro Partie zwischen fünf und neun Zähler - in der Offensive sind die Schwaben also relativ breit aufgestellt. Das reicht aktuell trotzdem nur für durchschnittlich 68 Punkte pro Spiel - das ist die schwächste Ausbeute in der ProB Süd und ein Dutzend weniger als knapp 80 Zähler, die die TG s.Oliver Würzburg ihren Gegnern einschenkt. Einer der Gründe dafür ist an der Freiwurflinie zu finden: Die Ulmer bekommen nicht nur die zweitwenigsten Freiwürfe der Liga, sie haben mit 57 Prozent auch die schlechteste Freiwurfquote aller zwölf Teams.

 

Ein Sieg gegen den Auswärts-Negativtrend wäre für die Unterfranken übrigens auch deshalb wichtig, weil in den Heimspielen an den beiden folgenden Wochenenden die bisher makellose Bilanz in der Feggrube gegen Spitzenreiter Bayer Giants Leverkusen und den Tabellendritten scanplus baskets Elchingen ernsthaft auf dem Prüfstand stehen wird.


Von: S. Thomas/P. Wötzel