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Intensive Vorbereitung auf die letzten acht Spiele der Saison

20.03.2017

Headcoach Dirk Bauermann appelliert vor dem Heimspiel gegen RASTA Vechta am Freitag an die Fans: „Die Mannschaft arbeitet hart und hat Unterstützung verdient“


Das spielfreie Wochenende durch das ausgefallene Heimspiel gegen Phoenix Hagen hat es möglich gemacht: Headcoach Dirk Bauermann konnte seinen Spielern nach der Niederlage in Berlin ein paar Tage frei geben, um zu regenerieren und die Köpfe frei zu bekommen. Seit Donnerstag bereitet sich die Mannschaft konzentriert auf das Heimspiel am kommenden Freitag (19 Uhr, s.Oliver Arena) gegen RASTA Vechta vor, auch am Samstag und Sonntag standen intensive Trainingseinheiten auf dem Programm.

 

Dass s.Oliver Würzburg Basketball spielen kann, zeigen starke Auftritte wie gegen Bayern München und in Bamberg und zuletzt der großartige Heimsieg gegen die EWE Baskets Oldenburg. Das Problem ist die weiterhin fehlende Konstanz, die bei den Niederlagen gegen Tübingen, in Bonn und Berlin deutlich wurde: „Trotzdem sollte man sich nicht von unserer Mannschaft abwenden. Es ist unsere Aufgabe, die Jungs dahin zu bekommen, dass sie mehrere Spiele in Folge auf dem Niveau wie gegen Oldenburg spielen. Daran arbeiten wir und auch die Spieler weiterhin sehr hart. Es lohnt sich, unseren Jungs weiter den Rücken zu stärken. Wenn die Fans die Intensität und Qualität sehen würden, die die Spieler jeden Tag, auch vor dem Spiel in Berlin, im Training anbieten, dann würden sie so eine Leistung nicht für möglich halten“, betont Dirk Bauermann: „Es gibt Mannschaften, die solche Spiele wie in Berlin abliefern, weil es ihnen egal ist. Das ist bei unseren Spielern nicht der Fall. Sie liefern solche Spiele ab, obwohl es ihnen nicht egal ist und sie es unbedingt besser machen wollen. Leider fehlt uns im Moment noch die dafür erforderliche mentale und emotionale Stärke und Stabilität. Man kann unseren Jungs auf keinen Fall mangelnden Charakter oder fehlende Einstellung vorwerfen. Es ist eher so, dass sie verkrampfen, wenn sie merken, dass es gegen sie läuft. Das zieht sich ja auch wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Leider ist mentale Stärke etwas, an dem sich im Training nur schwer arbeiten lässt. Selbstvertrauen kommt in erster Linie über Erfolgserlebnisse.“

 

Dass mit Mustafa Shakur ein erfahrener Führungsspieler weiterhin ausfällt und auch Lamonte Ulmer wegen seiner Knöchelverletzung in Berlin nicht dabei sein konnte, „hat die Situation natürlich nicht verbessert. Außerdem hatten wir, seit ich hier bin, einen schwierigen Spielplan mit nur drei Heimspielen in zehn Wochen“, so Bauermann weiter. Sein Appell: „Wir alle – Trainer, Spieler und die Fans – müssen jetzt gemeinsam dafür sorgen, dass wir die Saison mit einem guten Gefühl beenden können. Wir haben noch einige Heimspiele, die wir gewinnen können.“

 

Fünf der letzten acht Saisonspiele finden in der s.Oliver Arena statt, los geht es an diesem Freitag um 19 Uhr mit der Partie gegen Schlusslicht RASTA Vechta, das von Bauermanns Vorgänger Doug Spradley trainiert wird. Bauermann: „Es ist gut, dass wir jetzt wieder zuhause spielen. Das Team braucht die Energie und Unterstützung unserer Fans, und das hat sie auch verdient. Ich hatte schon Meistermannschaften, die nicht so eine große Bereitschaft hatten, jeden Tag so hart zu arbeiten wie dieses Team.“


Von: SIGGI/PW