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Verspätete Aufholjagd

10.02.2018

Knappe Niederlage trotz später Aufholjagd der Mighty Dogs mit 4:3 gegen die Kissinger Wölfe; Shutout gegen Amberg


Knappe Niederlage trotz später Aufholjagd der Mighty Dogs mit 4:3 gegen die Kissinger Wölfe.

Gleich in der ersten Spielminute war Benjamin Dirksen hellwach und wehrte die beiden Schüsse von Johan Larsson und Domantas Cypas souverän ab. Nach einem Bullygewinn in der 6. Minute passte Dion Campbell zu Kevin Marquardt, der direkt aus der Drehung in Richtung Tor abzog, doch Donatas Zukovas war zur Stelle. Ebenso vereitelte der Kissinger Schlussmann einen Alleingang von Michele Amrhein in der 8. Minute. Auf der Gegenseite wurde Dion Campbell von Anton Seeward in der 13. Minute ausgespielt, aber Benjamin Dirksen wehrte die Scheibe ab. Kurz vor der Pause eroberte Stephan Trolda die Scheibe hinter dem Kissinger Tor und spielte sie zu Michele Amrhein, der den Puck nicht kontrollieren konnte. Trotz eines leichten Chancenpluses der Mighty Dogs stand es nach dem ersten Drittel noch 0:0.

 

Die Schweinfurter starteten mit einem Powerplay in den zweiten Spielabschnitt, das Andreas Kleider 3 Sekunden vor Ablauf mit einem Schlagschuss zum 0:1 nutzte. Im nächsten Spielzug war für Marc Hemmerich nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe wegen unnötiger Härte die Partie beendet. Gleichzeitig erhielt Stephen Heckenberger eine zweiminütige Strafe, doch auch nach seiner Rückkehr konnten die Mighty Dogs die restlichen drei Minuten Überzahl nicht für ein weiteres Tor nutzen, da sie einen unnötigen Wechselfehler begingen. Stattdessen glich Anton Seewald in der 35. Minute zum 1:1 aus. In der 40. Minute hatte Marc Zajic mit einem verdeckten Schuss noch einmal die Möglichkeit zur erneuten Führung, doch Donatas Zukovas lenkte den Puck am Tor vorbei.

 

Im letzten Drittel hatte es den Eindruck, dass die Mighty Dogs fast immer einen Schritt langsamer als die Kissinger Wölfe waren. Die nutzen die Hausherren um das Spiel zu entscheiden. Zuerst passte Anton Seewald in der 44. Minute vor dem Tor quer auf den freistehenden Brett Wur, der zum 2:1 einnetzte. In der 52. Minute legte Brett Wur dann den am Pfosten stehenden Anton Seewald das 3:1 auf. Und nur zwei Minuten später erhöhte Eugen Nold auf 4:1. Doch damit war das Spiel für die Mighty Dogs noch nicht gelaufen. In der 57. Minute waren die Gäste für 27 Sekunden in doppelter Überzahl und Dion Campbell traf den Pfosten. Anderthalb Minuten später in Überzahl wehrte Donatas Zukovas zuerst einen Schuss von Stephan Trolda ab, bevor Michele Amrhein zum 4:2 einnetzte. Nach einer erneuten Strafzeit gegen die Kissinger Wölfe traf Michele Amrhein 14 Sekunden vor Spielende zum 4:3 Anschlusstreffer. Doch die beiden Treffer der Mighty Dogs kamen zu kurz vor Spielende, allerdings spiegelte das 4:3 Endergebnis den größtenteils engen Spielverlauf besser wieder.

 

Spielstatistik:

EC Bad Kissingen – Schweinfurt Mighty Dogs 4:3 (0:0; 1:1; 3:2)

Tore: 0:1 Andreas Kleider (Richard Adam), 25. Minute, PP1 1:1 Anton Seewald (Brett Wur), 35. Minute 2:1 Brett Wur (Anton Seewald, Christian Masel), 44. Minute 3:1 Anton Seewald (Brett Wur), 52. Minute 4:1 Eugen Nold (Domantas Cypas), 54. Minute 4:2 Michele Amrhein (Stephan Trolda), 59. Minute, PP1 4:3 Michele Amrhein (Dion Campbell, Simon Knaup), 60. Minute, PP1

Strafminuten: EC Bad Kissingen 23 + 20 (Hemmerich), Schweinfurt Mighty Dogs 14

Zuschauer: 780

 

Mighty Dogs dominieren die Partie gegen den ERSC Amberg und gewinnen inklusive eines Shutouts für Benjamin Dirksen mit 6:0.

Gerade einmal 15 Sekunden waren gespielt, da testete Dion Campbell zum ersten Mal Paul Thiede, der die Scheibe mit dem Schoner abwehrte. In Überzahl liefen die Mighty Dogs in der 5. Minute zuerst in einen zwei auf eins Konter, den Benjamin Dirksen vereitelte, bevor Marek Proks den Puck auf Richard Adam zurücklegte, doch auch der Amberger Schlussmann war zur Stelle. Ebenso scheiterte Andreas Kleider in der 13. Minute mit seinem Schlagschuss an Paul Thiede. Doch in der 17. Minute konnten die Hausherren, die das Spiel bestimmten, ein Powerplay zur 1:0 Führung nutzen.

 

Die Mighty Dogs starteten mit einer Überzahl in den zweiten Spielabschnitt, allerdings hielt Paul Thiede Richard Adams Schuss von der blauen Linie. In der 25. Minute spielte Kevin Marquardt die Scheibe zu Dion Campbell, dessen Schlagschuss erneut abgewehrt wurde. Doch in Überzahl war der Schweinfurter Kapitän mit einem Schlagschuss endlich erfolgreich und erzielte das 2:0 in Überzahl. Im Gegenzug wehrte Benjamin Dirksen einen Schuss von Felix Köbele sicher ab. In der 34. Minute lag der Jubelschrei den Schweinfurter Fans schon auf der Zunge doch der Treffer wurde nicht gegeben, da die Partie schon zuvor aufgrund eines Torraumabseits unterbrochen war. Das Jubeln hob man sich im Icedome bis zur 39. Minute auf, als Dion Campbell in Unterzahl zum 3:0 einnetzte.

 

Das letzte Drittel begannen die Hausherren in Unterzahl. Kurz vor Ende der Strafzeit hatte Simon Bogner die Möglichkeit zu Verkürzen, aber Benjamin Dirksen machte den Pfosten dicht. Erneut in Überzahl zog Lukas Salinger in der 45. Minute von der blauen Linie ab und Dominik Schopper fälschte die Scheibe vor dem Tor ab, allerdings vereitelte Benjamin Dirksen erneut die Torchance. In der 51. Minute waren nutzte Richard Adam eine Überzahl der Hausherren mit einem Schuss von der blauen Linie und baute die Führung auf 4:0 aus. Zwei Minuten später fuhr Stephan Trolda in Unterzahl einen Alleingang und netzte zum 5:0 ein. Keine Minute später traf Andreas Kleider auf Zuspiel von Marek Proks und Jonas Schneider zum 6:0 Endstand und Benjamin Dirksen konnte sich über seinen verdienten Shutout freuen.

 

Spielstatistik:

Schweinfurt Mighty Dogs – ERSC Amberg 6:0 (1:0; 2:0; 3:0)

Tore: 1:0 Mathias Kohl (Simon Knaup, Dion Campbell), 17. Minute, PP1 2:0 Dion Campbell (Simon Knaup), 33. Minute 3:0 Dion Campbell (Kevin Marquardt), 39. Minute, SH1 4:0 Richard Adam (Stephan Trolda), 51. Minute, PP1 5:0 Stephan Trolda, 53. Minute, SH1 6:0 Andreas Kleider (Marek Proks, Jonas Manger), 54. Minute

Strafminuten: Schweinfurt Mighty Dogs 16 + 10 (Zajic), ERSC Amberg 14 + 10 (Köbele)

Zuschauer: 626


Von: SIGGI/MK