Soziale Netzwerke

  

Anzeige

3. Liga 13. Spieltag:

19.10.2017

Es wird wieder ernst zwischen dem FWK und dem SVWW


Seit das Profifußball-Projekt in Würzburg gestartet worden ist, traf der FC Würzburger Kickers auf keinen anderen Gegner so häufig wie auf den Verein, den die Rothosen an diesem Samstag, 21. Oktober, 14 Uhr, in der FLYERALARM Arena empfangen: Bereits zum sechsten Mal seit Sommer 2015 stehen sich der FWK und der SV Wehen Wiesbaden an diesem Wochenende gegenüber.

 

In der Drittliga-Saison 2015/16 trennten sich die Mainfranken und die Hessen in beiden Aufeinandertreffen torlos. Im Rahmen der vergangenen Runde fanden gleich drei Testspiele zwischen beiden Teams statt: Im Juli 2016 setzten sich die Kickers mit 2:0 in Kleinrinderfeld gegen die Wiesbadener durch, im September 2016 hieß es bei einem nicht-öffentlichen Test in der FLYERALARM Arena am Ende 2:2 und im Januar 2017 behielten die Rothosen schließlich dank eines Treffers von Marco Königs in der hessischen Landeshauptstadt mit 1:0 die Oberhand.

 

Nach drei Testspielen in Folge gegeneinander geht es nun am "Dalle" wieder um Punkte. „Wir wissen um die Wichtigkeit dieses Spiels“, sagt FWK-Interimstrainer Michael Schiele: „Alle sind heiß auf dieses Spiel, die Jungs haben sehr gut gearbeitet und brennen auf das Heimspiel.“ Kickers-Schlussmann Wolfgang Hesl bestätigt das: „Jeder weiß, worum es geht. Wir werden alles dafür geben, um an diesen Samstag mit unseren Fans einen Heimsieg feiern zu können.“

 

Wir wissen, was die Fans erwarten. Und die Fans wissen, was wir erwarten. FWK-Interimstrainer Michael Schiele

 

Allgemein spielt die Unterstützung des Publikums eine große Rolle, was sowohl die Fans als auch die Spieler und Verantwortlichen in einem gemeinsamen Treffen unter der Woche deutlich gemacht haben: „Es war ein offener und emotionaler Austausch. Wir wissen, was die Fans erwarten. Und die Fans wissen, was wir erwarten“, sagt Schiele, während Hesl unterstreicht, dass „die Zuschauer in jeder Phase des Spiels enorm wichtig für die Mannschaft sind. Gerade jetzt“.

 

Wehen stellt die beste Defensive der 3. Liga

Schließlich kommt mit dem SV Wehen Wiesbaden ein Team, das sich in den oberen Tabellenregionen festsetzen konnte und am kommenden Dienstag in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokalwettbewerbs gegen den FC Schalke 04 für eine Überraschung sorgen möchte. Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm, der die Wiesbadener im Februar dieses Jahres übernommen hat, holte in den ersten zwölf Partien dieser Drittliga-Spielzeit bereits 23 Punkte. Mit 33 Zählern spielte der SVWW unter Rehm 2016/17 eine Rekord-Rückrunde. In der laufenden Spielzeit haben die Hessen an diese Leistungen quasi nahtlos anknüpfen können. „Sie sind sehr auswärts- und defensivstark, haben mit acht Gegentoren die wenigsten Treffer der Liga kassiert. Unsere Aufgabe ist es aber, sie zu beschäftigen und sie vor Probleme zu stellen“, sagt Schiele vor seiner Heimpremiere als Drittliga-Coach.

 

Nothnagel zurück am Dalle

In Dominik Nothnagel kehrt an diesem Samstag eine Ex-Rothose zurück an den Dallenberg. Der 22 Jahre alte Linksverteidiger trug zweieinhalb Jahre das Kickers-Trikot und schaffte mit den Mainfranken den Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Liga. Im Januar 2017 zog es ihn schließlich zum SV Wehen Wiesbaden, für den er zuletzt sechsmal in Folge in der Startelf stand. Auch für Wehens Dauerbrenner Alf Mintzel ist die Partie in Würzburg etwas Besonderes. Der 35-Jährige stammt aus Rimpar und lief bereits 279 Mal in der dritthöchsten deutschen Spielklasse auf. Im Gespräch mit den 1907 News, die ab Freitag wieder an über 150 Auslagestellen zu haben sind, sagte Mintzel: „Wir wissen, dass wir in Würzburg nichts geschenkt bekommen. Das wird richtig schwer. In dieser Liga musst du dir jeden Punkt hart erarbeiten.“

 

Mit harter Arbeit wollen an diesem Samstag aber die Rothosen die Oberhand behalten und am Ende gemeinsam mit ihren Fans über den ersten Heimsieg im Kalenderjahr 2017 jubeln. Personell kann Schiele gegen die Hessen mit Ausnahme der beiden Langzeitverletzten Hendrik Hansen und Florian Kohls aus dem Vollen schöpfen.


Von: SIGGI/FWK