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Anmeldungen zum Wald-/Naturkindergarten ab sofort möglich

02.07.2017

Großes Interesse beim ersten Informationsvormittag


Im September startet der Naturkindergarten in Schonungen. Anmeldungen für Kinder sind ab sofort möglich. Die positiven Effekte von Waldkindergärten auf die Entwicklung der Kinder hinsichtlich Entwicklung, Sozialverhalten und Schulvorbereitung sind bei Eltern, Erziehern und Schulen längst anerkannt. Dies zeigt auch die ständig wachsende Zahl von Wald-/Naturkindergärten in ganz Deutschland.

 

Die Gemeinde Schonungen als eine der waldreichsten Kommunen mit vielen jungen Familien bietet sich hervorragend an, den Lebensraum Wald intensiv für die Erziehungsarbeit zu nutzen. Erst im März hat der Gemeinderat mit seinem Beschluss den Weg geebnet. Seitdem arbeiten Elterninitiative, die AWO als künftiger Träger, aber auch die Gemeinde mit Hochdruck am neuen Naturkindergarten. Aufgrund des großen Projektfortschritts und der zahlreichen Elternanfragen, lud die Elterninitiative um Claudia Seuffert-Fambach und die AWO, vertreten durch Herrn Jürgen Sander, zu einem ersten Infovormittag für interessierte Eltern ein.

 

Hierbei hatten die 60 Teilnehmer die Gelegenheit, sich umfassend über den Status der Vorbereitungen zu informieren. Einen zentralen Bestand des Konzeptes bildet das pädagogische Team, das hierbei erstmals offiziell vorgestellt wurde. Insgesamt umfasst das erfahrene und bestens qualifizierte Team vier Personen. Hannah Merz hat bereits umfangreiche Waldkindergartenerfahrung und übernimmt als Erzieherin und Waldpädagogin die Leitung des Naturkindergartens Schonungen. Julia Greifelt, die aus Schonungen stammt, ist Erzieherin und beendet aktuell Ihr Studium zum Bachelor of Arts Pädagogik. Johanna Leimbach ist bereits Kinderpflegerin und wird im Rahmen des Anerkennungsjahres im Waldkindergarten Ihre Ausbildung zur Erzieherin abschließen. Unterstützt wird das Team durch Claudia Seuffert-Fambach die als Sozial-/ und Erlebnispädagogin aufgrund ihrer Lehrtrainertätigkeit am Centrum für Erlebnispädagogik Volkersberg viel Praxis- und Theoriewissen einbringt.

 

Der Kindergarten steht allen Kindern, auch außerhalb des Landkreises, ab ca.3-6 Jahren offen. Das pädagogische Personal steht auch dem Thema Inklusion sehr positiv gegenüber. Das ganze Jahr über werden die Kinder im „Freien“ betreut: Als Unterschlupf dient eine Blockhütte deren Bau aktuell vorbereitet wird. Zu erleben gibt es in der Natur für die Kinder viel. Wiesen, Täler, vielfältige Baumarten, Streuobst, Insekten, Pflanzen, Quellen und vieles mehr laden zum erforschen und entdecken ein. Gearbeitet wird nach dem bayrischen Kindergartengesetz. Elternpartizipation und individuelle Kindesförderung werden großgeschrieben.

 

Als Standort wurde eine Fläche am Schonunger Kreuzberg in Absprache mit dem Revierförster und der Gemeinde festgelegt: Die Bedingungen scheinen dort, was Erschließung, Anbindung und Umfeld angeht, ideal. Unterhalb des Waldplatzes, am Naturfreundehaus, befindet sich ein Parkplatz, der als Treffpunkt jeden Morgen dient. Von da aus geht es mit den Erzieherinnen in den Wald und die Natur.

 

Aktuell werden die Konzeptdetails durch das pädagogische Team ausgefeilt. Dies stellt einen zentralen Bestandteil für die Betriebserlaubnis durch das Jugendamt dar. Hierbei wird der Kindergarten tatkräftig vom Landesverband der Wald-/ und Naturkindergärten Bayern unterstützt. Der Landesverband betreut über 350 derartige Einrichtungen in ganz Bayern. Bereits seit März ist der Naturkindergarten im Landesverband Mitglied. Für alle Interessierten wurde unter www.naturkindergarten-schonungen.de eine Informationsplattform eingerichtet.

 

Aktuell sind bereits zweidrittel der Plätze, ohne Werbung, für den Start im September vergeben. Auch gibt es bereits zahlreiche Anmeldungen für die kommenden Jahre. Die Elterninitiative und die AWO freuen sich über weitere interessierte Eltern und Kinder.

Das Team des Naturkindergartens setzt sich auf dem Bild wie folgt zusammen. V.l.: Julia Greifelt, Johanna Leimbach, Hanna Merz und Claudia Seuffert-Fambach. (Fotos Ralf Fambach).

Von: SIGGI/SR