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Das Theater der Stadt Schweinfurt präsentiert: Der Vater (Fadren)

03.04.2013

Theater an der Ruhr Mülheim: Der Vater (Fadren) Schauspiel in drei Akten von August Strindberg - Dienstag, 09.04.2013 19.30 - ca. 21.15 Uhr Mittwoch, 10.04.2013 19.30 - ca. 21.15 Uhr


Inszenierung: Thomaspeter Goergen

Dramaturgie: Helmut Schäfer

Bühnenbild: Gralf-Edzard Habben

Kostüme: Heinke Stork

Lichtgestaltung: Thorsten Scholz

mit Albert Bork, Petra von der Beek, Steffen Reuber, Fabio Menéndez, Rosmarie Brücher, Dagmar Geppert, Robin Kaiser

Uraufführung in Kopenhagen am 14. November 1887 Premiere im Theater an der Ruhr Mülheim am 04. April 2008

 

Es gibt nur einen angeborenen Irrtum, und es ist der, dass wir da sind, um glücklich zu sein.

Arthur Schopenhauer

 

Strindbergs Der Vater, 1887 entstanden, seziert mit äuserster Genauigkeit die Ehe von Laura und dem Rittmeister. Der Anlass der Auseinandersetzung ist die Erziehung der gemeinsamen Tochter Berta. Laura sieht sie eher als Künstlerin, der Vater möchte sie in die Stadt schicken, damit sie später studieren kann. Auf jeden Fall will er sie dem Einfluss der Mutter entziehen. Als Vater hat er zu dieser Zeit das verbriefte Recht, die Erziehung des Kindes zu bestimmen und lässt keinen Zweifel aufkommen, dieses Recht durchzusetzen. Zufällig hat sich zur gleichen Zeit ein Fall ereignet, bei dem eine Vaterschaft nicht eindeutig zu klären war. Aus dem beiläufigen Gespräch des Ehepaares über diesen Vorfall entsteht der Verdacht, dass auch der Rittmeister nicht der Vater des gemeinsamen Kindes sei. In seinen Vorstellungen entwirft der Rittmeister seinen eigenen Untergang. Der einmal erhobene Verdacht wird zum Fluch.

 

Kaum hatte sich die bürgerliche Familie im 19. Jahrhundert etabliert, erkennt man schon die Züge ihres Zerfalls. Ihre überfrachtung mit dem Pathos der Liebe , früher war sie eher eine Rechts- und Sachgemeinschaft  zerstört sie so nachhaltig, dass heute vielfach nur noch die Masken dieser Institution übrig geblieben sind. Thomas Peter Goergen treibt das Paar in eine atemberaubende Zimmerschlacht. Ein modernes psychologisches Duell, in dem jede Kriegslist und jede Gemeinheit zuerst als vage Möglichkeit in der Luft zu schweben scheinen. (Ruhr Nachrichten)

 

Dienstag, 09.04.2013 | 19.30 - ca. 21.15 Uhr

Mittwoch, 10.04.2013 | 19.30 - ca. 21.15 Uhr        

 

Theater der Stadt Schweinfurt

Roßbrunnstraße 2
97421 Schweinfurt
Telefon: (09721) 51 4951
Telefax: (09721) 51 4956
e-mail: theater(at)schweinfurt.de

Der Vater (Fadren)

Von: PM