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Finanzspritze des Freistaates Bayern für die Feuerwehr Poppenhausen

03.08.2011

Würzburg / Poppenhausen - Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Poppenhausen (Landkreis Schweinfurt) für die Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges TSF (ohne Atemschutz) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 21.500 Euro bewilligt (für das TSF: 18.000 Euro, für die PFPN: 3.500 Euro). Die Einsatzgeräte werden bei der Freiwilligen Feuerwehr Pfersdorf ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF mit Baujahr 1977 und eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit Baujahr 1964 ersetzen.


Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF dienen als kleinste Löschfahrzeuge überwiegend zur Brandbekämpfung. Sie können eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmännern aufnehmen und sind mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Löschgruppe von neun Feuerwehrleuten einschließlich der Tragkraftspritze ausgestattet. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wird ein handelsüblicher Kastenwagen oder ein handelsübliches Fahrgestell mit Doppelkabine mit einem zulässigen Gesamtgewicht von max. 3,5 t und Straßenantrieb verwendet

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von circa 140 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern.


Von: Michael Horling