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Neues Verfahren zur Transplantation von Knochengewebe im Leopoldina- Krankenhaus

15.04.2013

Dr. med. Matthias Blanke und Dr. med. Martin Feustel operieren mit innovativem und schonendem Verfahren


Schweinfurt: Die Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- u. Wiederherstellungschirurgie im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt hat zur Transplantation von Knochengewebe erstmals eine neuartige Methode eingesetzt. Das "RIA" (Reamer-Irrigator-Aspirator) Verfahren, ermöglicht die Gewinnung einer größeren Menge Knochenmark auf sehr schonende Weise für den Patienten. Bei herkömmlicher Technik wird anmehreren Stellen (z.B. am Beckenkamm) Knochenmark zu Transplantationszwecken entnommen. "Das ist für den Patienten schmerzhafter und auch risikoreicher, als das von uns eingesetzte Verfahren", sagt Dr. Matthias Blanke, seit April neuer Chefarzt der Orthopädie, Unfallchirurgie, sowie Hand-und Wiederherstellungschirurgie im Leopoldina-Krankenhaus.

 

Bei der im Leopoldina-Krankenhaus eingesetzten minimal-invasiven Operationstechnik, wird über einen kleinen Zugang am Oberschenkel,eine Sonde in den Markskanal des Oberschenkelkochens eingeführt und eine große Menge Knochen gewonnen. Davon profitieren konnte Rouven Götz. "Unser Patient hatte am linken Fersenbein einen sehr großen Tumor, der glücklicherweise gutartig war, aber trotzdem entfernt werden musste. Der durch das entfernte Tumorgewebe entstandene Hohlraum wurde mit dem, aus seinem Oberschenkelknochen gewonnenen Knochentransplantat aufgefüllt", erklärt Oberarzt Dr. Martin Feustel. Die beiden Orthopäden/Chirurgen wollen dieses schonende und in der Region Main/Rhön einzigartige Verfahren im Leopoldina-Krankenhaus etablieren. Herr Götz konnte unterdessen, nach einem kurzen stationären Aufenthalt, bereits wieder entlassen werden und erfreut sich bester Gesundheit.

Von links nach rechts, Dr. med. Martin Feustel (Oberarzt), Rouven Götz, Dr. med. Matthias Blanke (Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- u. Wiederherstellungschirurgie)

Von: PM