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Schweinfurt trotzt dem Sturm

19.01.2017

Schweinfurt: Nach der Sturmflut und den eisigen Temperaturen in den letzten Tagen zeigte sich der Winter in vielen Teilen Deutschlands erneut mit aller Macht: Sturmtief "Egon" fegte durch ganz Deutschland. In vielen Regionen kam es zum Stromausfall. Ampelanlagen fielen aus, Familien saßen im Dunkeln. Nicht so in Schweinfurt. Die Abnehmer im Netz der Stadtwerke Schweinfurt profitierten während des Unwetters von der hohen Versorgungssicherheit des Unternehmens.Der größte Vorteil, der sich an dieser Stelle für die Stadtwerke und ihre Kunden bezahlt macht, ist die hochwertige Ausgestaltung des Netzes: So ist die Hochspannungs-Ebene zu 100 Prozent über unterirdische Kabel und nicht über Freileitungen versorgt, auf der Mittelspannungs-Ebene sind es ebenfalls nahezu 100 Prozent und auf Ebene der Niederspannung liegt der Verkabelungsgrad ebenfalls bei über 90 Prozent. Unterirdische Kabel sind in der Verlegung teurer, jedoch weitaus weniger anfällig, da diese den Umwelteinflüssen nicht ausgesetzt sind.

 

Diese hohe Qualität des Netzes sorgte dafür, dass die Schäden durch Tief Egon sehr gering ausfielen: Zwar wurden zehn so genannte Kurzunterbrechungen verzeichnet. Die Ursache dieser unter 300 Millisekunden andauernden Stromunterbrechungen, die für den Endverbraucher in der Regel nur durch ein kurzes Flackern des Lichts bemerkt werden, stammte jedoch aus dem vorgelagerten Netz. Gemerkt haben diese Mini-Unterbrechung einzelne Industriebetriebe, die jedoch sofort wieder voll versorgt waren.

 

Auch die Straßenbeleuchtung blieb zum Glück weitestgehend intakt. Von rund 7.000 Beleuchtungspunkten im Stadtgebiet Schweinfurt wurden lediglich zwei beschädigt. Diese werden bereits repariert. "Wir sind stolz, dass wir durch die geringe Anfälligkeit unseres Netzes auch in solchen Situationen die gewohnt hohe Versorgungssicherheit für unsere Kundinnen und Kunden gewährleisten können", so Geschäftsführer Thomas Kästner.


Von: PM/ES