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TERROR von Ferdinand von Schirach

19.10.2017

Erfolgsstück der Saison 16/17 kehrt in den Würzburger Ratssaal zurück


Würzburg: - "Der Besuch ist nicht nur eine Empfehlung, sondern ein Muss", urteilte der Bayerische Rundfunk. "Eines der stärksten Schauspiele in jüngerer Zeit am Mainfranken Theater" (Main-Echo) kehrt ab dem 24. Oktober in den Würzburger Ratssaal zurück: Ferdinand von Schirachs polarisierendes Gerichtsdrama TERROR in Dirk Diekmanns erfolgreicher Inszenierung der Saison 16/17.

 

Lars Koch steht vor Gericht. Der Bundeswehrpilot wird angeklagt, eine von Terroristen entführte Passagiermaschine abgeschossen und die 164 Insassen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von Mord. Seine Verteidigung dagegen plädiert auf Freispruch: Koch habe in einer Ausnahmesituation abgewogen, indem er sich dafür entschieden habe, 70.000 Menschen in einem ausverkauften Fußballstadion - dem Anschlagsziel der Terroristen - zu retten. Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erlaubt das Luftsicherheitsgesetz jedoch auch bei Bedrohung nicht, ein entführtes Flugzeug abzuschießen. Der Bundeswehrpilot hat sich persönlich für "das kleinere Übel" entschieden. Aber: Darf Leben gegen Leben abgewogen werden?
In Ferdinand von Schirachs Stück wird das Publikum zu Schöffen, fällt Abend für Abend das Urteil. Es entscheidet, ob der Pilot schuldig im Sinne der Anklage ist oder ob er freigesprochen werden soll. Neben Eberhard Peiker (als Vorsitzender der Verhandlung) und Martin Liema (als Angeklagter) sind - wie in der vergangenen Saison - auch Anja Brünglinghaus, Georg Zeies, Hannes Berg und Petra-Felicitas Vormwald wieder mit von der Partie. In der Rolle der Franziska Meiser erleben die Zuschauer in dieser Spielzeit das Ensemblemitglied Hannah Walther.

 

Wiederaufnahme Di., 24.10.2017 | 20:00 Uhr | Ratssaal des Rathauses Würzburg

MFT Würzburg © Gabriela Knoch

Von: PM/BGR