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THW-Kitzingen übt das Auslegen einer Ölsperre

30.04.2013

Kitzingen: 20 Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) Kitzingen waren am Samstagfrüh im Einsatz, um vor der Staustufe in Mainsondheim eine Ölsperre über den Main anzubringen. "Wenn auf dem Main Mineralöl, Benzin und Diesel ausläuft, oder ein Schiff havariert und der Tank leckschlägt ist die erste Maßnahme eine Ölsperre aufzubauen und das ist es, was wir heute versuchen zu üben", erklärte der Ausbildungsbeauftragter des THW Helmut Sattler. Die Sperre ist vom Landkreis Kitzingen gestellt und steht dem THW zur Verfügung. "Die Sperre muss man sich vorstellen als eine Wand die flexibel ist und die muss ins Wasser gebracht werden", beschreibt Sattler den Ablauf der Übung. Ein Teil der Mannschaft wird mit dem Boot ans andere Ufer gebracht, um hier einen Befestigungspunkt herzustellen. Ein weiteres Bott zieht dann die Sperre gegen die Strömung auf die Gegenseite.

 

Ein Problem gab es bei der Übung, weil die Sperre zu lang berechnet war und sich ein großer Bauch aufbaute. Nach der Kürzung war das Problem gelöst. "Wir haben hier ein weiteres Problem mit der Strömung. Wir dürfen die Schifffahrt nicht behindern und müssen diese Übung vor der Staustufe durchführen. Durch die geringe Strömung dauert es hier sehr lange, bis sich die Sperre richtig aufbaut", erklärt Sattler die schleichende Fahrweise des Boots über den Fluss. Die Ölsperre wird jedoch nicht gerade über das Gewässer angebracht, sondern schräg. Das Öl soll dann auf eine Uferseite geleitet werden, wo es die Feuerwehr mit speziellen Geräten abpumpen kann. Sattler weist auch darauf hin, dass das THW mit der Ölsperre den ganzen Main im Landkreis Kitzingen abdeckt. Die Übungen finden bis zu zweimal im Jahr statt.

Mit dem Boot wird die Ölsperre ans andere Mainufer gebracht.

Von: ST