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Zusätzlicher Schutz für AKW Grafenrheinfeld

03.04.2013

Felbinger: Bundesamt für Strahlenschutz prüft noch immer


Grafenrheinfeld: Das Kernkraftwerk in Grafenrheinfeld hat für zusätzliche Schutzmaßnahmen desatomaren Zwischenlagers einen entsprechenden Antrag beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gestellt. Dies wurde dem FREIEWÄHLER-Landtagsabgeordneten Günther Felbinger auf Nachfrage vom Bayerischen Umweltminister Marcel Huber mitgeteilt. Welche konkreten baulichen Veränderungenund verstärkte Sicherheitsmaßnahmen angefordert wurden, konnte der Minister allerdings nicht nennen, da die Antragsunterlagen ausschließlich dem BfS vorliegen.

 

Sollte der Antrag atomrechtlich genehmigt werden, entscheidet als nächste Instanz das Landratsamt Schweinfurt über die baurechtliche Genehmigung. Erst danach kann ein Termin für den Baubeginn genannt werden. "Ich gehe daher davon aus,dass die erweiterten Sicherheitsmaßnahmen nicht so schnell umgesetzt werden können, wie sich dass die Bevölkerung rund um Grafenrheinfeld vorgestellt hat", so Felbinger. Aber gerade was das AKW angehe, sei neben sorgfältiger Prüfung auch Tempo gefordert, so Felbinger, schließlich bestehe nach wie vor große Gefahr bei einem Terrorangriff oder Ähnlichem.


Von: PM