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„Die getrennte Betrachtungsweise von Arten der Behinderung hat ausgedient“

04.05.2021

Doppelspitze der Arbeiterwohlfahrt Bayern fordert Gleichstellung von Menschen mit seelischer Behinderung


MÜNCHEN - Anlässlich des morgigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung erklären die Landesvorsitzenden der AWO Bayern Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl: „Die getrennte Betrachtungsweise von Arten der Behinderung hat ausgedient. Diese Trennlinie ist diskriminierend, wir fordern die Gleichstellung von Menschen mit seelischer Behinderung.“

 

Zwei Beispiele für die Diskriminierung der Menschen mit seelischer Behinderung: Im Bayerischen Landesbehindertenplan (BLB) ist die Förderung verschiedener Lebensbereiche von Menschen mit Behinderung festgelegt. Menschen mit seelischer Behinderung und die Einrichtungen, in denen sie betreut werden, sind darin nicht berücksichtigt. Dasselbe gilt für das Sonderinvestitionsprogramm zur Konversion von Komplexeinrichtungen, womit mehr individueller Wohnraum geschaffen werden soll.

 

Über 33.000 haupt­amtliche Mit­arbeiter*innen.

Darüber hinaus engagieren sich mehr als 13.500 Menschen ehren­amtlich in verschiedenen sozialen Bereichen. In über 1.900 Einrichtungen und Diensten ist die AWO landesweit gesellschaftlich aktiv und auf allen Gebieten der Sozialen Arbeit, der Erziehung, der Bildung und des Gesundheitswesens tätig.

Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl:

Von: S. Thomas/A. Kournioti