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Das 47. Internationale Filmwochenende #goesdigital

08.01.2021

WÜRZBURG - Aufgrund der beschlossenen Lockdown-Verlängerung bis mindestens 31. Januar kann das 47. Internationale Filmwochenende nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Wie bereits im November angekündigt, verwandelt sich die ohnehin erstmals als Hybridfestival angedachte Kulturveranstaltung so in ein Onlinefestival. Der Festivalzeitraum bleibt derselbe – vom 28. Januar bis 3. Februar 2021 präsentiert sich unter www.filmwochenende.de ein ausgesuchtes Streaming-Programm aus Spielfilmen, Dokumentationen und einem Kurzfilmblock. „Natürlich hätten wir unsere Filme gerne auch im Central im Bürgerbräu präsentiert“, beteuert Filminitative-Vorstand Thomas Schulz. „Gleichzeitig sind wir aber auch froh, nun endlich Gewissheit zu haben.“

 

Die Wahl der Streaming-Plattform fiel derweil auf Pantaflix. Der Münchener Streaming-Anbieter konnte sich 2020 bereits als digitaler Partner des Oldenburger Film Festivals, des FilmFestivals Cottbus sowie des Filmschoolfests Munich auszeichnen. Sowohl Kartenkauf als auch Streaming laufen dabei über die Filmwochenende-Webseite. „Das war uns bei der Auswahl der Plattform besonders wichtig“, erklärt Schulz‘ Vorstandskollegin Viviane Bogumil. „Filminfos aufrufen, Trailer anschauen und dann direkt online bezahlen und streamen: So unkompliziert wollten wir unserem Publikum spannende Filmabende ermöglichen!“

 

Unberührt von der ungewohnten Ausführung wird auch 2021 das FiWo-Publikum das letzte Wort haben und seine Festivallieblinge wählen. Mit einem Unterschied: In der 47. Ausgabe sind alle Filme Teil des jeweiligen Wettbewerbs Spielfilm, Dokumentation oder Kurzfilm. „Wir danken unseren Preisgeldsponsoren, dass sie sich vom ungewohnten digitalen Festivalgewand nicht haben abschrecken lassen und uns auch heuer mit gleichem Einsatz unterstützen“, zeigt sich Vorstand Christian Molik erfreut. Bei den Preisstiftern handelt es sich abermals um die VR-Bank Würzburg, Vogel Business Media und die Würzburger Hofbräu GmbH. Abstimmen können die Festival-„Gäste“ nach der Sichtung eines Filmes.

Das diesjährige Festivalplakat. Unverkennbar spricht aus diesem unser aller Sehnsucht nach den „guten alten Zeiten“. Damals, Prä-Corona, als wir uns noch in ferne Länder aufmachen konnten und ein Friseurbesuch – wenn gewünscht – möglich war.

Von: S. Thomas/M. Trompeter