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Elektrische Klangwelten treffen auf Unvereinbares

03.08.2012

Würzburger Hafensommer: Doppelkonzert mit Arnottodrom und Gabby Young & Other Animals


WÜRZBURG - Aufgeschlossene Ohren sind immer willkommen beim Würzburger Hafensommer. Wenn am Donnerstag, 9. August, Arnottodrom und Gabby Young & Other Animals zum Doppelkonzert kommen, gibt’s ab 20 Uhr gauf alle Fälle jede Menge vielfältiges Futter für die Ohrwascheln.

 

Arnaud Méthivier und Otto Lechner sind ein Duo, das in der Landschaft des Musikschaffens seinesgleichen sucht. Das Repertoire von Arnottodrom kennt keine Grenzen, alle Spielmöglichkeiten des Akkordeons werden ausgeschöpft. Auf ungewöhnlichen Wegen wandelnd, schaffen Lechner & Méthivier eklektische Klangwelten, die zugleich eingängig und abenteuerlustig sind. Der Wiener Otto Lechner ist für seine unvergleichlichen und immer etwas humorigen oder verrückten Kompositionen bekannt – ein leidenschaftlicher Musiker, der durch sein Instrument lebt und auf die zeitgenössische Akkordeon-Musik einen bedeutenden Einfluss ausübt. Musikliebhabern ist er sicherlich durch Accordion Tribe bekannt, einer Combo, die gleich fünf dieser außergewöhnlichen Akkordeonisten vereinte und deren Schaffen im gleichnamigen Kinofilm sensationell dokumentiert wurde. In Arnaud Méthivier hat Otto Lechner einen kreativen Gleichgesinnten gefunden, der – wie er selbst auch – die Grenzen zwischen Kammermusik, Jazz und Volksmusik sprengt.

 

Gabby Young & Other Animals sind definitiv anders, keine der gängigen Etikettierungen will zu ihnen passen, am besten charakterisieren die britischen Landsleute deren Musik mit dem Label „Circus Swing“. Die zierliche Frontfrau Gabby Young und ihre Begleiter jonglieren artistisch mit Swing und Operndramatik, Chanson und Vaudeville, Pop-Ohrwürmern und Balkan-Folk. Scheinbar Unvereinbares vereint die Formation aus London – und das offensichtlich mit Höllenspaß. Die Texte aus Gabby Youngs Feder sind nicht minder ungewöhnlich. Ihre eigene Sicht auf die Welt entspringt genauso der Fantasie wie realen Ereignissen. Mit ihrer mehrere Oktaven umspannenden Stimme singt die Engländerin beispielsweise als Jazz-Croonerin oder Operndiva von ihrer Tollpatschigkeit („Umm …“), dem Rätsel der eigenen Persönlichkeit („Maybe“), Dämonen im Inneren („Whose House“) oder auch ihrem imaginären miesepetrigen Freund („Lipsink“).

 

Tickets gibt’s bei der Tourist Information im Falkenhaus am Markt, Tel.:0931/37-2398


Montag -  Freitag 10:00 - 18:00 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertags 10:00 - 14:00 Uhr.

 

Online-Tickets:
www.ticketonline.com

 

Mehr Informationen unter www.hafensommer-wuerzburg.de

 


Von: HR