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Irgendwas bleibt…

11.05.2012

Zweiteiliger Tanzabend von Reiner Feistel und Musik von Silbermond, Kammerflimmer Kollektiv und Arvo Pärt


Bad Kissingen - Mit Werken, wie sie kontrastreicher nicht sein können, wendet sich Reiner Feistel am Samstag, 19. Mai um 19:30 Uhr im Kurtheater an ein Publikum, das U- sowie E-Musik der Gegenwart gegenüber aufgeschlossen ist. Im ersten Teil des neuen Abends lässt er die angesagte Band „Silbermond“ zu Wort kommen und spürt mit seinem Ensemble dem Lebensgefühl junger Menschen nach - ihren Sorgen, ihren Sehnsüchten, ihrer Sucher nach Sinn und Halt aneinander: „Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas, das bleibt" ...

Zwischenmenschliches Miteinander reflektiert auch der zweite Teil. Auf die energiegeladene Musik der Pop-Rock-Band folgt mit „Spiegel im Spiegel“ und „Für Alina“ komponierte Stille von Arvo Pärt: „Ich könnte meine Musik mit weißem Licht vergleichen, in dem alle Farben enthalten sind. Nur ein Prisma kann diese Farben voneinander trennen und sichtbar machen; dieses Prisma könnte der Geist des Zuhörers sein“, dem in unserem Fall die Phantasie des Choreographen zu Hilfe kommt.

Die Tanzaufführung ist eingebettet in eine Schulsituation mit sechs Schülerinnen, drei Schülern und einem Lehrer. Verspielt und ernst, mit Muskelkraft und Sprunggewalt der Herren, mit charmanter Eleganz und Varianten der Verführungskunst der Damen, die bei ihren ganz unsentimentalen und daher so berührenden Versuchen die Aufmerksamkeit des anderen oder der anderen gewinnen versuchen.

Reiner Feistel wurde 1958 im heute thüringischen Altenburg geboren. Er studierte er an der Fachhochschule für Tanz in Leipzig. Nach dem Studienabschluss wurde er am Staatstheater Dresden engagiert und war seit 1984 Solist an der Staatsoper Dresden. Er tanzte Haupt- und Nebenrollen z.B. in Coppélia, Schwanensee, Dompteur, Léar, The Moor`s Pavane, Romeo und Julia, La Fille mal gardée, Mozart und Themen aus „Wie es Euch gefällt“ sowie „Rot und Schwarz“. Seit 30 Jahren hinterlässt Reiner Feistel seine unverwechselbaren Spuren in der Tanzszene Dresdens/Radebeuls, zunächst als Tänzer und seit 1997 vor allem als Choreograph und Leiter einer Ballett-Company.
1996 gab er sein Debüt als Choreograph an der Semperoper mit „Matinee de la danse“. Mit Beginn der Spielzeit 1997/98 wurde er als Ballettdirektor an die Landesbühnen Sachsen berufen. Für das Ensemble, das unter seiner künstlerischen Prägung viel Lob für innovative Gestaltung von Geschichten bekommen hat, kreiert er in jeder Spielzeit u.a. zwei Ballettabende für die große Bühne und die Studiobühne sowie eine Tänzerische Serenade für den Dresdner Zwinger.

 

Eintrittskarten sind erhältlich in der Kur- und Tourist-Information, im Alten Rathaus und unter Telefon 0971 8048-444 oder per E-Mail: kissingen-ticket@badkissingen.de


Von: HR