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Sammlungsübergabe ans Freilandmuseum

29.09.2020

30 Radierungen des Künstlers Johann Christian Reinhart (1761-1647) wurden vom Sammler und Pfarrer i.R. Heinz Schuster feierlich an das Fränkische Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim übergeben.

 

Anlass ist eine Ausstellung über den gebürtigen Hofer Landschaftsmaler, die noch bis zum 13. Dezember 2020 im Museum Kirche in Franken zu sehen ist.

 

Ausstellung des Deutschrömers

In seinem Tagebuch schreibt der Pfarrerssohn Johann Christian Reinhart aus Hof über seinen großen Traum, einmal Italien und seine Hauptstadt Rom besuchen zu dürfen. Mit Hilfe eines Stipendiums des Markgrafen von Brandenburg-Ansbach-Bayreuth wurde der Traum 1789 Wirklichkeit: Reinhart reiste nach Rom. In seiner neuen Heimat entstanden zahlreiche Zeichnungen, Radierungen und Ölbilder idealer Landschaften, Tierdarstellungen wie auch Karikaturen. Zu seiner Zeit war Reinhart ein hoch geehrter Landschaftsmaler und zählte auch Friedrich Schiller zu seinem Freundeskreis. Er wurde mit dem Titel des königlich-bayerischen Hofmalers geehrt und fand als evangelischer Pfarrerssohn er seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof für Nichtkatholiken nahe der Cestius-Pyramide in Rom.

 

Zur Ausstellung ist eine umfassende Künstlermonografie von Nadine Walter erschienen. Sie an der Museumskasse erhältlich.

 

Öffnungszeiten:

  • Hauptsaison 7.3. – 14.10.2020, 10.00 – 18.00 Uhr
  • Nebensaison 25.10. – 13.12.2020, 11.30 – 16.30 Uhr,
  • sonn- und feiertags 11.00 – 16.30 Uhr ab 9. November montags geschlossen

Eintrittspreise:

  • Erwachsene 3,50 €,
  • Kinder unter 6 Jahren frei
  • Schüler und Studenten 3 €,
  • Familien 8,50 €
Bild 1: Übergabe der Schenkung von 30 Radierungen des Künstlers Johann Christian Reinhart aus der Sammlung Heinz Schuster (Mitte) an das Fränkische Freilandmuseum, vertreten durch Museumsleiter Herbert May (links) und Andrea Thurnwald (rechts), der Leiterin des Museums Kirche in Franken. Foto: Lisa Baluschek XXX Bild 2:Der Ponte dell Acqoria in Tivoli, Radierung von Johann Christian Reinhart. Foto: Martina Runge.

Von: S. Thomas/U. Rauschenbach