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Badesee Grafenrheinfeld

Bauantrag für Gastronomiegebäude unterschrieben

Grafenrheinfeld

Über 70 Unterschriften waren notwendig, bis alle Bauantragsunterlagen für die Sanierung und die Umbaumaßnahmen des Gastronomiegebäudes am Badesee von Bürgermeister Christian Keller unterschrieben waren. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass der Bauantrag gestellt wird. Jetzt können die umfangreichen Bauantragsunterlagen beim Landratsamt eingereicht werden.

 

„Mit dem Naturbadesee in Grafenrheinfeld soll es jetzt so schnell wie möglich weitergehen. Der Badesee soll wieder zu einer wichtigen Attraktion in Grafenrheinfeld werden und Gäste aus Nah und Fern anlocken.“, erklärt Bürgermeister Christian Keller.

 

Ziel des Gemeinderates ist es, eine Attraktion zu schaffen, die Menschen aus der ganzen Region eine Erholung in der Heimat bietet und ein ganzjähriges Angebot darstellt. Kultur, Regionalität und Umwelt und Energieeffizienz sind nur einige der Stichworte, die die Gemeinde dabei beschäftigen.

 

Der Naturbadeplatz „Altmainschleife Grafenrheinfeld“ im Schweinfurter Mainbogen ist ein seit Anfang der 1980er Jahre in die Naherholungsanlage „Altmainschleife Nord“ eingebundenes Badegewässer mit entsprechenden Anlagen. Eine gepflegte, schattige Liegewiese, ein Sandstrand, ein Beachvolleyballfeld, Spielgeräte für Kinder und ein Kinderplantschbecken laden seit vielen Jahre in den Sommermonaten zum Erholen ein. Springen und Plantschen ist auch vom Steg oder der Badeplattform im Wasser möglich. Sanitäranlage und Duschen sind vorhanden. Der See ging aus einer ehemaligen Sand- und Kiesausbeutefläche hervor und liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Grafenrheinfeld östlich des Mains innerhalb der Naherholungs- und Sportanlage „Altmainschleife“, zu der neben der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Grafenrheinfeld auch die Kultur- und Sporthalle, die Sportanlagen der Gemeinde und des Sportvereins, die Tennisanlage, eine Skateanlage auch ein öffentlicher Wohnmobilstellplatz gehört.

 

Ein Betrieb ist aktuell nur in den wenigen Sommermonaten möglich. Ziel ist es jedoch, durch dieses Leutturmprojekt für die Region einen Anziehungspunkt zu schaffen, der ein ganzjähriges Natur- Kultur und Erholungszentrum darstellt. Die beiden letzten Pandemiejahre haben eines aufgezeigt. Erholung zu Hause in der Heimat kann eine wirkliche Alternative sein. Dies stärkt nicht nur die Region und dient den Menschen, die in ihr leben. Es ist auch die richtige Antwort auf die drängenden Fragen die der Klimawandel stellt. Wasser- und Naturerfahrungen könnten so in mitten des Schweinfurter Mainbogens niederschwellig und für alle Generationen erlebbar werden.

 

Die wirklichen Potentiale der Anlage wurden bisher nicht vollständig erschlossen. Dies soll sich nun ändern. Dabei geht es nun um den Bau von infrastrukturellen Einrichtungen, wie z. B. Sanitäreinrichtungen sowie um die Schaffung von Freizeitangeboten im Bereich „Wassererlebnis“.

 

Das alles immer in Verbindung mit einem durchdachten gastronomischen Konzept. Viele Jahre ist die Anlage Gegenstand von Überlegungen zur Intensivierung der Freizeit- und Naherholungsfunktion.

 

„Der Grafenrheinfelder Badesee ist durch seine Lage und seine Integration in ein gut erreichbares, mit erheblichen Parkflächen umgebenes Areal inmitten einer naturnahen Umgebung bestens geeignet, den Menschen die Möglichkeit einer wirklichen „Erholung im Grünen“ zu bieten.“, so der beauftragte Architekt, Prof. Jürgen Hauck.

 

Baden ist im See hervorragend möglich. Durch den Badesteg und die feste Schwimminsel ist Badespaß für Menschen jeden Alters möglich. Ob sportliches Schwimmtraining oder Plantschen zum Vergnügen. Für jeden bietet der See mit seinem hervorragenden Wasser beste Voraussetzungen. Für Nichtschwimmer gibt es einen gesonderten Bereich. Es ist konkret geplant, für Kinder einen separaten Wasserspielplatz mit Sandbereich und Badespaß zu erstellen.

 

Als flankierende und Maßnahme zur infrastrukturellen Aufwertung des Nordufers ist die Errichtung einer Natur- und Kulturgastronomie am Naturbadeplatz am See mit ganzjähriger Außen- und Innenbewirtungsmöglichkeiten vorgesehen.

 

Eine neu geschaffene erhöhte Seebühne mit Ausrichtung zum Strand soll den Aufenthalt zu einem Kurzurlaub werden lassen und dient zum einen als Ort der Erholung und Kommunikation mit der Möglichkeit, dort die Speisen und Getränke zu genießen, welche in maximal möglichem Umfang von regionalen Anbietern stammen werden. Zum andern wird die Seebühne ein Ort des besonderen Kulturgenusses sein. Kulturveranstaltungen jeglicher Art (Konzerte, Poetry-Slams, Vorträge bis hin zu Theater und Open-Air-Kino) werden dort stattfinden können mit Blick auf den See im Hintergrund. Eine solche Möglichkeit dürfte in der Region einmalig sein.

Foto 1 von links: Prof. Jürgen Hauck, Architekturbüro HJP, Bürgermeister Christian Keller, Bauamtsleiter Michael Lommel Foto: Laura Küllstädt