Soziale Netzwerke

  

Anzeige

Das Museumsprojekt „Kunst geht fremd… und ist verspielt“ startet am 27. Juli 2021.

Das Deutsche FastnachtMuseum ist dabei – und bekommt am 22. Juli 2021 Besuch

KITZINGEN

Im Rahmen des Projekts „Kunst geht fremd… und ist verspielt“ tauschen in diesem Jahr 18 unterfränkische Museen vom 27. Juli bis 7. November unterschiedliche, zum Motto passende Objekte aus.
Das FastnachtMuseum Kitzingen erhält am Donnerstag, 22. Juli 2021 um 11.00 Uhr sein Tauschobjekt vom Knauf-Museum in Iphofen: Den Abguss eines spätarchaischen Reliefs, das zwei junge Männer zeigt, die Hund und Katze aufeinander loslassen. Schon in der Antike waren Tierkämpfe äußerst beliebt, allerdings überwiegend Hahnenkämpfe. Die Darstellung von Hund und Katze, die sich auf einer Statuenbasis mit Sportmotiven, der sogenannten Ballspielerbasis in Athen, befindet, ist eine Ausnahmeerscheinung.
Seinerseits entsendet das FastnachtMuseum zwei Molliköpfe, also Pappmaschee-Stülpmasken, nach Euerdorf ins Museum Terra Triassica: Einen „Tiroler“, der in Thüringen gefertigt wurde, und einen „Schutzmann“, der aus der späteren Produktion in Hünfeld/Hessen stammt.

Am Dienstag, 27. Juli 2021 um 10.30 Uhr findet dann bei den Museen Schloss Aschach, Schlossstraße 24 97708 Bad Bocklet/Aschach die Eröffnung des Gemeinschaftsprojekts „Kunst geht fremd… und ist verspielt“ statt.

Ziel des Projekts ist es, die Museumsbesucher zu einem kurzen Innehalten zu bringen, indem ein Ausstellungsstück präsentiert wird, das in der Sammlung als Fremdkörper erscheint. Und das zugleich Lust auf einen weiteren Museumsbesuch macht.
Denn Kunst kann vieles sein: inspirierend, unterhaltsam oder irritierend. Sie kann Stellung nehmen zu aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Fragestellungen oder auch
„einfach nur“ gefallen. Mit ihrer Hilfe können Aussagen unterstrichen oder Sachverhalte erklärt werden. Kunst kann aber auch verspielt sein.
Mit diesen Gedanken laden mittlerweile 18 unterfränkische Museen vom 27. Juli bis 7. November 2021 dazu ein, Kunst in anderen, fremden Zusammenhängen zu sehen, neue Museen zu entdecken und auf diese Weise einmal ganz Unterfranken spielerisch zu erfahren.