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Heimatspiel

Das letzte Mal mit Baldur Kolb

Zum 25. und letzten Mal ist in diesem Jahr Baldur Kolb (78, re) in seiner Paraderolle als Pfarrer beim Freilichtspiel „Die Schutzfrau von Münnerstadt“ zu sehen. Mehr durch Zufall, weil er einmal bei einem Hans-Sachs-Spiel eingesprungen ist, kam der gebürtige Münnerstädter zu den Heimatspielern. Die Vorsitzende Claudia Kind (li) freut sich sehr, dass das treue Vereinsmitglied sein Engagement mit diesem stolzen Bühnenjubiläum abschließt.

 

Baldur Kolb kommt regelmäßig aus seinem Wohnort Bad Neustadt in die Riemenschneiderstadt, um die Laiendarsteller tatkräftig zu unterstützen wie z. B. beim Einstudieren der Rollen. Aus gesundheitlichen Gründen macht der ehemalige Augustiner-Schüler und große Marienverehrer seinen Platz für einen Nachfolger frei. „Mir macht das Spiel nach wie vor großen Spaß, weil mir die Dramaturgie außerordentlich gut gefällt“, sagt Baldur Kolb.

 

Wer ihn noch einmal als Pfarrer erleben möchte, sollte am 2. Septem-ber das Heimatspiel besuchen. Nur an diesem Termin zieht er noch einmal die Soutane des Pfarrers an.

 

Karten gibt es an der Tageskasse oder im Vorverkauf unter www.heimatspiel-muennerstadt.de, Tel. 09733 33 30 (Claudia Kind).

 

INFO ZUM SPIEL

Die Muttergottes gilt bis heute als Schutzfrau von Münnerstadt (Unterfranken). Ihr zu Ehren erzählt das Freilichtspiel in anderthalb Stunden die Geschichte vom fröhlichen Erntefest, von der Bedrohung durch die Schweden und der wundersamen Errettung durch die Gottesmutter. Flankiert wird das dramatische Geschehen von der anrührenden Liebe der Bürgermeisterstochter zum tapferen Jörgentor-Kommandanten. Vor mittelalterlicher Fachwerkkulisse erwecken Stadtknechte zu Pferd, Bauern, Bürger, Scholaren, Mäher und Schnitterinnen, Musikanten, Tänzer, Soldaten und Räte die Legende zum Leben.

Foto: Christine Schikora