Würzburg: Das Internationale Filmwochenende Würzburg findet im Jahr 2025 zum 51. Mal statt, undzwar vom 30. Januar bis zum 2. Februar 2025. Das Programm besteht aus etwa 60 Spiel- und Dokumentarfilmen, Kurzfilmen sowie einer Reihe von Sonderveranstaltungen. Von der französischen Großproduktion auf Hollywoodniveau bis zum südkoreanischen Horrorschocker, über das deutsche No-Budget-Familiendrama und den amerikanischen Independent-Film bis hin zum Kurzfilm und der Stummfilm-Matinee haben alle Genres auf dem Filmwochenende ihren Platz.
Insgesamt kann sich das Würzburger Publikum auf ein Programm aus rund 60 Spielfilmen vom Drama über Komödien bis hin zum Horrorfilm sowie Dokumentarfilmen freuen. Animationsfilmen, und mehrere spezielle Reihen. So sind 35 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR mehrere Filme zu sehen, die sich mit dem anderen deutschen Staat beschäftigen. Ein Highlight des Festivals ist sicher der Besuch des Regisseurs Andreas Dresen, der mehrere seiner Filme hier vorstellt („Gundermann“, „Als wir träumten“, „Stilles Land“ sowie „In Liebe, eure Hilde“). Auch in der Retrospektive mit Filmen der Schauspielerin Antje Traue, die ebenfalls beim Festival anwesend sein wird, findet sich ein Film mit DDR-Bezug(die Komödie „Kundschafter des “). Eine ganz neue Produktion ist „Jenseits der blauen Grenze“ (Deutschland 2024), in der eine Schwimmerin zusammen mit ihrem Freund die Flucht aus der DDR plant – wofür sie 50 Kilometer durch die Ostsee schwimmen müssen.
Florian Hoffmann, Vorstand der Filminitiative Würzburg e. V., ergänzt: „Einen weiteren Blick werfen wir auch auf das Thema Kunst und Kultur. Der weltweit für seine Streetart bekannte Künstler JR hat einen Film über ein Projekt gemacht, in dem er mit Gefangenen in einem Hochsicherheitsgefängnis in den USA zusammengearbeitet hat und in dem sie über sich und ihr Leben nachdenken. Musikliebhaberinnen und -liebhaber können sich auf die Dokumentation freuen, die von der Jazzszene in Detroit erzählt. Und einer dänischen Regisseurin wurde das ungeheure Glück zu Teil, in eine brasilianische Community
aufgenommen zu werden, die hausgroße Ballons baut und sie illegal steigen lässt. Diese Filme zeigen, dass Kunst das Unmögliche möglich machen kann.“
Traditionsreiche Programmbestandteile sind die Nachschiene mit drei Filmen aus den Genres Horror und Thriller sowie das Japan-Spezial mit vier Filmen. Ein weiteres Highlight für Filmfans ist das multimediale „Spotlight Werner Herzog“ mit dem Dokumentarfilm „White Diamond“ (Deutschland, Großbritannien, Japan 2004), einem biographischen Dokumentations-Feature und einer Lesung. Die Reihe wird präsentiert vom Filmjournalisten Moritz Holfelder.
Filminitiative Würzburg e.V.
Frankfurter - Straße 87 97082 Würzburg
www. filmwochenende.de

