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Kanonendonner und Dackeldame beim Heimatspiel in Münnerstadt ab 26. August

Heimatspiel Kanone--- Heimatspiel Dackel

Kanonendonner kündigt auch in dieser Heimatspiel-Saison in Münnerstadt den Angriff der Schweden an. Am 26. August ertönen erstmals die Schüsse im Rahmen der Aufführung „Die Schutzfrau von Münnerstadt“. Die weithin schallenden Schläge kommen nicht vom Band, sondern live aus einer Original Kanone. Damit die Böllerschützin Li Langen (Schweinfurt) ihre Arbeit sicher verrichten kann, hat das Beschussamt in Mellrichstadt das historische Stück überarbeitet, gerichtet und neu abgenommen. Stolz auf das historische Stück sind Andreas Trägner, 2. Vorstand der Heimatspielgemeinde, und der engagierte „Kanonen-Wart“ Christoph Gehring. Die diffizilen Vorarbeiten für die Abnahme beim Beschussamt hat der Münnerstädter Heimatspieler Rudi Henneberger mit viel Aufwand geleistet. Der Lohn für viele Stunden Arbeit ist ein Zertifikat. Dieses bestätigt jetzt den Betrieb der Kanone mit 50 Millimeter Kaliber bis zum Jahr 2023. Genau 80 Gramm Böllerpulver und 24 Gramm Vorlage dürfen pro Schuss verwendet werden. Die weithin hörbaren Warnsignale sind für den Spielverlauf von großer Bedeutung, kündigen sie doch den Angriff der Schweden auf Münnerstadt an. Wer das aufregende Spielgeschehen verfolgen möchte, kommt am 26. August, sowie am 2. oder 9. September an den Anger der Riemenschneiderstadt. Karten gibt es auch im Vorverkauf unter www.heimatspiel-muennerstadt.de oder telefonisch unter 09733 33 30.

 

 

Heimatspiel Dackelwelpe Dana

Das wohl jüngste Ensemble-Mitglied der Münnerstädter Heimatspieler ist Dackelwelpe Dana. Das acht Monate junge Hundemädchen sieht ihrer Premiere beim Freilichtspiel „Die Schutzfrau von Münnerstadt“ gelassen entgegen. Der Vierbeiner sitzt bei ihrem Herrchen Ludwig Kiesel im Huckelkorb, wenn die Althäuser Gruppe zu Beginn des Spiels den Anger füllt. Traditionell sind beim Festzug und beim Spiel auch Tiere mit von der Partie. Dafür sorgt der 71-jährige Münnerstädter seit über 20 Jahren. Seit jeher hat er eine Dackeldame im Gepäck, ebenso wie zwei Gänse. Die Nachwuchs-Darstellerin Dana wird bereits bei den Proben an das bunte Treiben gewöhnt. Ebenso sorgen Herrchen und Frauchen dafür, dass das Rauhaar für den Auftritt in schönen Locken fällt. Die gebürtige Coburgerin geht deshalb regelmäßig zum Trimmen ihres dichten Fells. Auch das Gänsepaar kommt bei den Vorbereitungen nicht zu kurz: Ludwig Kiesel verschönert gerade noch den historischen Handwagen, in dem er das Federvieh präsentiert. Wer die vierbeinigen Darsteller live erleben möchte, kommt am 26. August, sowie am 2. oder 9. September an den Anger der Riemenschneiderstadt. Karten gibt es auch im Vorverkauf unter www.heimatspiel-muennerstadt.de oder telefonisch unter 09733 33 30.

 

INFO ZUM SPIEL

Die Muttergottes gilt bis heute als Schutzfrau von Münnerstadt (Unterfranken). Ihr zu Ehren erzählt das Freilichtspiel in anderthalb Stunden die Geschichte vom fröhlichen Erntefest, von der Bedrohung durch die Schweden und der wundersamen Errettung durch die Gottesmutter. Flankiert wird das dramatische Geschehen von der anrührenden Liebe der Bürgermeisterstochter zum tapferen Jörgentor-Kommandanten. Vor mittelalterlicher Fachwerkkulisse erwecken Stadtknechte zu Pferd, Bauern, Bürger, Scholaren, Mäher und Schnitte-rinnen, Musikanten, Tänzer, Soldaten und Räte die Legende zum Leben.

Heimatspiel Kanone Zertifikat: Mit Brief und Siegel haben die Münnerstädter Heimatspieler nun die Bestätigung, dass ihre historische Ka-none weiterhin den Angriff der Schweden im Rahmen der Aufführung „Die Schutzfrau von Münnerstadt“ ankündigen darf. Das Beschussamt in Mellrichstadt hat den Betrieb bis zum Jahr 2023 genehmigt und dies auch in die Kanone eingraviert. Die weithin hörbaren Schüsse werden wieder an den Spielsonntagen 26. August, 2. und 9. September abgefeuert.---Stolz auf das historische Stück sind Andreas Trägner (li), 2. Vorstand der Heimatspielgemeinde, und der engagierte „Kanonen-Wart“ Christoph Gehring (re).___Heimatspiel Dackel Ludwig Kiesel: Sichtlich stolz ist Ludwig Kiesel (Foto) auf sein Dackelmädchen Dana. Die junge Dame darf erstmals beim Heimatspiel „Die Schutzfrau von Münnerstadt“ mitspielen. Fotos: Christine Schikora