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Küspert & Kollegen: StummFilmLiveJazz

Jazz von heute für Filme von vorgestern (Open-Air)

Untereisenheim. Weingut Hirn, 97247 Untereisenheim, Dipbacher Straße 8
Samstag, 12. Juli 2025
Einlass: 20:00 Uhr
Start: 21:00 Uhr
Karten unter: https://vinotonale.de/eingabe-konzerte/kuespert-kollegen-jazz-im-weingut-hirn-untereisenheim/

„Nosferatu“ und „Die Reise zum Mond“
Kleines Kammerensemble neben großer Leinwand: „Küspert & Kollegen“ greifen die Atmosphäre des klassischen Horror-Stummfilms ebenso auf wie von Slapstick und Melodram. Und richten sich an ein Publikum des Jahres 2025: „Unsere Musik klingt nicht wie traditionelle Stummfilm-Musik, sondern zeitgenössisch und unvorhersehbar“, sagt der Gitarrist und Komponist Werner Küspert.
 

„Küspert & Kollegen“ verlassen damit die eingetretenen Pfade der traditionellen Stummfilmbegleitung: mit Witz, großer Sensibilität, aber auch expressiver Wucht werden die Filme hinreißend neu interpretiert; so lassen die Musiker ein Gesamtbild entstehen, in dem Musik und Film verschmelzen.
 

„Küspert & Kollegen“ haben sich bereits durch die ganze Frühgeschichte der Kinokunst gearbeitet und sind weltweit unterwegs; in den letzten Jahren waren "Küspert & Kollegen" u.a. in Georgien, Ungarn, Malta, Schweden, Tunesien, Aserbaidschan, Algerien und der Türkei auf Tournee, (u.a. im Auftrag des Goethe Instituts, der Europäischen Union und desAuswärtigen Amts). Zum Ensemble gehören Julian Fau am Schlagzeug, Dietmar Fuhr, der zu den bedeutendsten europäischen Kontrabassisten zählt, der Saxophonist und Klarinettist Hubert Winter und natürlich der Kopf und Komponist des Ensembles Werner Küspert an der Gitarre. Programm:

Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens aus dem Jahr 1922 gilt als der stilbildende Gruselstreifen der Filmgeschichte schlechthin. Die Dracula-Adaption wartet nicht mit Schockeffekten auf, sondern zieht den Zuschauern mit ruhigen, traumhaften, suggestiven Bildern in den Bann. Wir zeigen das Meisterwerk in der restaurierten und viragierten Fassung.

Story:
Thomas Hutter ist Sekretär eines Maklers in Wisborg und lebt dort glücklich mit seiner Frau. Eines Tages schickt ihn sein Chef auf eine Dienstreise nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok über den Kauf eines Hauses zu verhandeln. Ellen, seine Frau, ahnt nichts Gutes, sie spürt die Gefahr, in die ihr Mann sich begibt, kann ihn aber nicht zurückhalten. In einem Gasthaus in den Karpaten warnt ihn der Wirt ebenfalls vor dem Grafen, und die Wirtin gibt ihm ein Buch über Nosferatu, den blutsaugenden Vampir… Der Graf empfängt Hutter in seiner Burg zu einem nächtlichen Abendessen, und er unterzeichnet den Kaufvertrag. Als Hutter aber am nächsten Morgen im Schloß erwacht, entdeckt er kleine rote Male an seinem Hals und ahnt, welchem Grauen er gegenübersteht: Orlok ist ein Vampir. In der zweiten Nacht überfällt Orlok ihn in seinem Schlafzimmer – und am nächsten Morgen belädt der Graf einen Pferdewagen mit Särgen und eilt davon. Da verlässt auch Hutter fluchtartig das Schloß, denn er hat Angst, daß das Gespenst auf dem Weg zu seiner Frau ist. Eines Tages legt ein führerloses Geisterschiff in Wisborg an, dessen Fracht Pest, Tod und Verderben über die Bewohner bringt. Graf Orlok ist angekommen, und mit ihm wütet die Pest in der Stadt. Ellen erkennt die Herausforderung, und um das unheilvolle Schicksal aufzuhalten, opfert sie sich und gibt sich dem Vampir hin. In den ersten Sonnenstrahlen des neuen Morgens löst sich die mysteriöse Gestalt in Nichts auf.

Nach der Pause: Die Reise zum Mond 

STORY: 

Eine Gruppe von abenteuerlustigen Forschern unternimmt eine Reise zum Mond, kämpft dort gegen die lustigen Mondbewohner und purzelt zurück zur Erde. Die unmögliche Reise führt nach allerhand Abenteuern sogar zur Sonne – Gott sei Dank haben die mutigen Reisenden aber genug Eis mit, um sich zu kühlen.
 

Was ist die Idee hinter Vinotonale?
Warum haben die Opernsängerin und der Dirigent gerade in Volkach ein Musikfestival aus der Taufe gehoben? 

Nun, Volkach und die Mainschleife sind weit über die Grenzen der Region für idyllische Landschaften und eine hervorragende Weinkultur bekannt. Sie ziehen Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zu Tagesausflügen an, denn der Veranstaltungs-kalender bietet einiges, wie zum Beispiel die vielen Weinfeste, den Winterzauber, Theaterfeste und die Volkacher Lebensart.

Aber eines fehlte: die klassische Musik.
Und jetzt bereichert seit 2016 ein jährliches Musikfestival die Region der Mainschleife. Die Weine aus der Umgebung und die klassische Musik verschmelzen miteinander und lassen dadurch jedes einzelne Konzert zu einem großartigen Erlebnis werden.

Foto: by Küspert & Kollegen

Foto: by Küspert & Kollegen