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Pilgerweg "Via Romea Germanica" ist anerkannte Europäische Kulturroute

Der Pilgerweg VIA ROMEA GERMANICA hat vom Europarat die Kertifizierung als Europäische Kulturstraße erhalten

Nach einem fünfjährigen Anlauf gelang es, die Kommission der 34 Mitgliedsstaaten des Europarates, von der Qualität unseres Pilgerweges als „Weg der Begegnungen“ zu überzeugen. Nach einem umfangreichen Bewerbungsverfahren entschied die Kommission die Via Romea Germanica als „Europäische Kulturroute“ anzuerkennen.

 

Die Via Romea Germanica, die durch den gesamten europäischen Kontinent von Norddeutschland über Österreich durch Italien bis Rom führt ist damit, neben dem „Jakobsweg“, dem „St. Olafsweg“ und der „Via Francigena“, ein weiteres europaweites Angebot zum Pilgern.

 

Die Mitgliederinnen und Mitglieder des Vorstands des deutschen Fördervereins „Romweg Abt Albert von Stade“ e.V. haben zu diesem Zweck intensiv gearbeitet, haben mit den befreundeten Vereinen in Österreich und Italien 2018 den europäischen Trägerverein „European Association Via Romea Germanica“ gegründet, der den Antrag zu stellen hatte.

 

Die Wiederbelebung des uralten Pilgerweges, welcher von Abt Albert von Stade in seinen Reiseaufzeichnungen von 1237 begangen wurde und in seinen Aufzeichnungen, den „Annales Stadenses“ beschrieben wird, ist getragen von dem gemeinsamen Wunsch eine Brücke in Europa über die Grenzen hinweg zu schlagen.

 

Der Weg führt in Deutschland durch zwölf, abwechslungsreiche Regionen. Er startet bei Ebbe und Flut in Stade und führt durch die Heide bis Celle, dann durch Ostfalen und über den Harz und Thüringen an der Rhön entlang, durch das Fränkische Weinland und bei Schweinfurt und Würzburg am Main entlang, durch das romantische Franken mit Rothenburg o.d.T., durch Donau-Ries mit dem wichtigen Donauübergang Donauwörth, durch das schwäbische Lechfeld, durch Oberbayern mit seinem Pfaffenwinkel und schließlich durch das Werdenfelser Land an der Zugspitze und am Karwendel-Gebirge vorbei.

 

In Österreich geht es über Innsbruck zum Brenner-Pass. Es geht durch Südtirol und das Tal der Etsch bis Trient, kommt bei Padua an den Po, über Ravenna und den Appenin nach Arezzo ins Tal des Tibers, der auf Richtung Rom weist.

 

Die „Europäische Vereinigung der Via Romea Germanica“ (EAVRG) mit ihren nationalen Fördervereinen in Deutschland (Förderverein „Romweg Abt Albert von Stade“ e.V.) in Österreich (Jerusalemway) und Italien (Via Romea Germanica Association) und ihren vielen Ehrenamtlichen arbeitet seit Jahren mit den Kommunen, Regionen und öffentlichen Einrichtungen zusammen. Ziel ist die Förderung eines entschleunigten, nachhaltigen und respektvollen spirituellen Tourismus. Von der Nordsee bis nach Rom arbeiten die nationalen Vereine seit Jahren mit vielen Partnern, wie zum Beispiel Gemeinden, Regionen, Provinzen, Tourismusunternehmen und Naturparks zusammen, um das Projekt voranzutreiben.

 

 

Für den europäischen Vorstand:

  • Dr. Thomas Dahms, stellvertretender Präsident (Hornburg/Osterwieck)
  • Ulrike Steger (Donauwörth)
  • Jens Friedrich (Wernigerode)

 

Für den deutschen Vorstand:

  • Dr. Thomas Dahms, 1. Vorsitzender (Hornburg/Osterwieck)
  • Michael Weiß, stellvertretender Vorsitzender (Bad Neustadt/Saale)
  • Nicole Lüdicke, Schatzmeisterin (Wolfenbüttel)
  • Jens Friedrich, Schriftwart (Wernigerode)
  • Dr. Christina Deggim (Stade)
  • Anton Weinberger (Garmisch-Partenkirchen)
  • Christoph Schmitz (Schweinfurt)
  • Ulrike Steger (Donauwörth)
  • Werner Binnen (Ochsenfurt)
  • Christoph Neubauer (Bad Neustadt/Saale)
  • Rainer Friedrich (Ochsenfurt)
  • Ulrich Eichler (Wernigerode)

 

Unser Dank geht an die ehemaligen Mitgliederinnen und Mitglieder des deutschen Vorstands:

  • Andreas Memmert (Hornburg)
  • Dr. Uwe Schott (Plankstadt)
  • Jochen Heinke (Stetten/Rhön)
  • Dr. Peter Oettinger (Würzburg) +
  • Karin Körner (Hornburg)

 

sowie die Vorstandsarbeit stets unterstützend an +

  • Erdmute Clemens (Wernigerode)

pilgerwanderung-via-romea. Foto: Congress - Tourismus - Würzburg